US-Flugzeugträger muss nach Brand Hafen anlaufen

Nach dem Feuer an Bord des US-Flugzeugträgers Gerald R. Ford kommen weitere Details . Das Kriegsschiff muss sich vorerst in den Hafen zurückziehen. Das Feuer mehr als 30 Stunden gewütet und Schaden angerichtet. Der Brand brach laut Militärvertretern am Donnerstag im Hauptwaschraum aus, vermutlich in einem Trockner-Lüftungsschacht. Rund 600 Seeleute und Crewmitglieder verloren wegen des Brandes ihre Schlafplätze, wie die „New York Times“ schreibt. Der Flugzeugträger befand sich gerade im Roten Meer.
Die Antriebsanlage des Schiffes sei nicht beschädigt. Der Flugzeugträger bleibt voll einsatzfähig. Zwei Matrosen werden den Angaben zufolge wegen nicht lebensbedrohlicher Verletzungen medizinisch behandelt. Neben der „USS Gerald R. Ford“ nutzen die USA dafür auch den Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“.
Nachrichten
Iranischer Geheimdienstminister Chatib bei Luftangriff getötet ++ Außenminister Wadephul und Barrot, Frankreich bekräftigen Rolle Europas bei Beilegung von Kriegen ++ Unicef kündigt nach Schmuggel-Vorwürfen bei Hilfslieferungen Untersuchung an ++ Kindergeld soll bald automatisch ausgezahlt werden ++ Mehrere Brandstiftungen an Bahnstrecke in Bayern ++ Israel greift erstmals Gasindustrie im Iran an ++ Merz zum Iran-Krieg – „Wir hätten abgeraten“ ++ Ein Toter bei Gondelabsturz im Skigebiet Engelberg-Titlis/Schweiz ++ Regierung von SPD und CDU vereidigt ++ Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Sachsen, Berlin und Brandenburg ++ Drohender Streik bei Samsung könnte Speicherchipkrise noch verschärfen ++ NATO stationiert Patriot-Raketenabwehrsystem in der Türkei ++ Nach Trumps Übernahme-Drohung – Kubas Präsident kündigt „unerschütterlichen Widerstand“ an.
UNO befürchtet ethnische Säuberung im besetzten Westjordanland – Türk fordert Rückholung aller israelischen Siedler ++ Schottisches Parlament stimmt gegen Sterbehilfe-Legalisierung ++ „Brandmauer“ zur AfD – CDU und CSU drängen weiter auf Konsequenzen nach EVP-Absprachen mit Rechtsaußenpolitikern im EU-Parlament ++ Homosexuelle Männer per Dating-App in Falle gelockt, verprügelt, beraubt und beleidigt – Prozessauftakt gegen fünf Heranwachsende in Frankfurt (Oder) ++ „Potsdamer Treffen“ – Niederlage für „Correctiv“ vor Gericht – Berufung angekündigt ++ Wetter – Am Donnerstag meist sonnig mit Temperaturen bis 18 Grad. Im Krieg im Nahen und Mittleren Osten sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bislang mehr als 2300 Zivilisten ums Leben gekommen. Mehr als 1400 Tote seien im Iran gemeldet worden, fast 900 im Libanon und 20 in Israel
Israels Militär tötet weitere Mitglieder der Führungsspitze des Irans ++ Großteil des Infrastruktur-Sondervermögens wurde zweckentfremdet – Haushaltslöcher gestopft ++ EU-Außenbeauftragte Kallas zur Straße von Hormus – „Das ist nicht unser Krieg“ ++ Trump – „Ich könnte mit Kuba machen, was ich will“ ++ Mehrere westliche Staaten haben Israel zum Verzicht auf eine großangelegte Bodenoffensive im Libanon aufgerufen ++ Erneuter Drohnen-Luftangriff auf US-Botschaft in Bagdad.
Berlin Brandenburg stellt Betrieb morgen wegen Warnstreiks ein ++ Schufa wird transparenter – Askunft online möglich ++ Taliban werfen Pakistan Beschuss von Klinik vor mit über hunderten Toten ++ USA dürfen Migranten vorerst wieder in Drittstaaten abschieben ++ Führerloser russischer Gastanker, Moskau fordert Mittelmeerländer zum Handeln auf ++ Bundesbauministerin Hubertz pocht auf Mutterschutz für Selbstständige ++ Erneut landesweiter Stromausfall in Kuba ++ Wetter – Im Westen etwas Regen, im Osten trocken.
Fake News
- Wieder Angriffe auf Golfstaaten. Red. Es werden faktisch US-Militärbasen in der Golfregion angegriffen.
- Union und SPD kritisieren Mineralölkonzerne – „Preisgestaltung nicht glaubhaft erklärt“.
- US-Wirtschaftsberater – Verkehr durch Straße von Hormus wird aufgenommen. Kein Termin aber genannt.
- 61 Prozent – Mehrheit der Deutschen ist gegen Sanktionslockerung für russisches Öl.
- Kiew will Moskau finanziell ausbluten lassen.
- Russische Truppen hätten in der ersten Märzhälfte zwölf Ortschaften eingenommen.
Das Ministerium von Abu Dhabi teilte mit, dass die Luftverteidigung der Vereinigten Arabischen Emirate bislang 304 ballistische Raketen, 15 Marschflugkörper und 1627 Drohnen abgefangen habe.
Es ist eine harte Kalkulation, aber die Ukraine zielte bis zum Ausbruch des Iran-Kriegs darauf ab, Russlands Invasion finanziell ausbluten zu lassen – und so zu stoppen. Der Kreml braucht immens viele Soldaten für seinen Krieg in der Ukraine. Dazu sind im Laufe der Zeit die Rekrutierung-Prämien angehoben – sie betragen laut „The Independent“ 24.000 US-Dollar. Bei den avisierten Zahlen pro Monat müsste Moskau nach Kiews Berechnungen etwa 840 Millionen US-Dollar zahlen. Dazu steigen deutlich Gehälter schneller als in vielen Branchen.
Für gefallene Soldaten zahlt der Kreml zudem eine Entschädigung von 165.000 Dollar. Bei von Kiew „geplanten“ 35.000 getöteten russischen Soldaten pro Monat kämen allein dadurch Kosten in Höhe von knapp 5,8 Milliarden US-Dollar zusammen – pro Monat. Inklusive der Rekrutierungsprämien seien es mehr als 6,6 Milliarden Euro. Dazu kommen die Gehälter. Kiews Plan war es, pro Monat, 50.000 russische Soldaten zu töten, um die Kosten für den Kreml in die Höhe zu treiben – und die Zahl der Neurekrutierungen des russischen Militärs deutlich zu übertreffen. Der Ausbruch des Iran-Kriegs und die Sanktionslockerungen der USA für den Verkauf russischen Öls machen diese Kalkulation aber zunichte. Nach Kiews Berechnungen nimmt der Kreml nun 6 bis 10 Milliarden US-Dollar monatlich zusätzlich ein. Damit seien die Kosten der monatlichen Kriegsopfer mehr als gedeckt.
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Ein Jahr nach Verabschiedung des sogenannten Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) durch den Bundestag ziehen gleich zwei Institute eine negative Zwischenbilanz. 86 Prozent der Mittel seien 2025 zweckentfremdet worden, zeigen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das Münchner Ifo-Institut kommt sogar auf 95 Prozent an neu aufgenommenen Schulden, die nicht für zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur eingesetzt worden seien.
„Union und SPD hatten die Chance, den Investitionsstau aufzulösen“, sagte IW-Forscher Tobias Hentze. „Sie haben sie bislang nicht genutzt.“ Ein ähnliches Fazit zieht Ifo-Präsident Clemens Fuest. „Wir haben festgestellt, dass die Politik die schuldenfinanzierten Mittel nahezu vollständig für andere Zwecke, also zum Stopfen von Haushaltslöchern, genutzt hat“, sagte der Ökonom. „Das ist ein großes Problem.“ Dabei sollte das Geld für zusätzliche Investitionen eingesetzt werden, die das Wirtschaftswachstum langfristig stützen.
Der australische Historiker Sir Christopher Clark schätzt die derzeitige weltpolitische Lage als sehr gefährlich ein. Ein großer Risikofaktor sei das unberechenbare Verhalten von US-Präsident Donald Trump, sagte Clark. Dieser verfüge über große Macht und ein enormes Zerstörungspotenzial, führe den Krieg gegen den Iran aber offenbar ohne Plan. „Das ist furchterregend.“
Auffallend an der Trump-Regierung sei auch der brutale Kommunikationsstil. Besonders abschreckend sei die Rhetorik von Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich selbst Kriegsminister nennt. Der ehemalige Fernsehkommentator hatte unter anderem gesagt, der Krieg gegen den Iran habe nie ein fairer Kampf sein sollen: „Wir schlagen auf sie ein, während sie am Boden liegen, und genau so sollte es auch sein.“
Clark sagte dazu: „Kein amerikanischer Minister vor ihm hätte jemals die Öffentlichkeit so angesprochen. Manche sagen, das sei doch zumindest eine ehrliche Sprache und nicht mehr so eine Heuchelei wie früher. Ich bin da völlig anderer Meinung. Erstens wird von dieser Regierung vieles vertuscht und verschleiert. Was hinter den Kulissen wirklich passiert, werden wir vermutlich erst viel später erfahren. Und zweitens ist eine gewisse Heuchelei durchaus zu bevorzugen. Denn sie entsteht, wenn man sich zumindest grundsätzlich einem Wertekodex verpflichtet fühlt, auch wenn man ihm nicht immer gerecht wird.“
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