„Timmy“ hat es fast geschafft – jetzt ist er im Kattegat bei Dänemark

Am Dienstag wurde ein Buckelwal in eine als „Barge“ bezeichnete Konstruktion mit Wasser hineinverlegt. Das Lastschiff wird nun in die Richtung der Nordsee gezogen. Die private Initiative, die für die Bergung verantwortlich ist, plant den Wal um die Nordspitze Dänemarks zu bringen und ihn dort auszusetzen.
Timmys Gesundheitsinfos sind durchwachsen. Fachleute vom Deutschen Meeresmuseum und von der Whale and Dolphin Conservation (WDC) haben erhebliche Zweifel an seinen Überlebenschancen geäußert. In der offenen Nordsee und im Atlantik könnte Timmy keine Gelegenheit zum Ablegen finden und ertrinken. Die private Rettungsinitiative deutete jedoch an, dass Timmy mit einem GPS-Sender ausgestattet wurde, um seine Route zu verfolgen. Zwar wird nach wie vor geglaubt, dass Timmy keine langfristigen Überlebenschancen hat, doch stellt die Rettungsaktion für die Helfer einen erheblichen Erfolg dar.
„Wenn er im Atlantik auf seine Mutter trifft, wird die hoffentlich ordentlich mit ihm schimpfen, wo er denn so lange war“, hatte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus gesagt, nachdem der Buckelwal (max. 6 Jahre alt) vor der Insel Poel in die Barge geschwommen war, die ihn nun Richtung Heimat bringen soll.
Nachrichten
Tankstellen missachten wohl 12-Uhr-Regel
Materialknappheit – Deutsche Industrie beklagt sprunghaften Anstieg ++ Zahl der Arbeitslosen sinkt im April geringfügig um 13.000 ++ Inflation im Euroraum steigt auf 3,0 Prozent ++ Israel stoppt 20 Gaza-Hilfsschiffe – Aktivisten festgenommen in internationalen Gewässern ++ Tankstellen missachten wohl 12-Uhr-Regel ++ Rangliste der Pressefreiheit – Deutschland, Platz 14, rutscht um drei Plätze ab ++ USA ziehen größten Flugzeugträger der Welt nun offenbar ganz aus dem Nahen Osten ab.
VW-Gewinn im ersten Quartal um 28 Prozent eingebrochen
Pro-Iranische Terrorgruppe bekennt sich zu Anschlag auf zwei Juden in London ++ Belgien stoppt Rückbau aller seiner Atomreaktoren ++ Raffinerie PCK wird Wegfall kasachischen Öls kompensieren aus Danzig können ++ Preis für Brent-Öl, 109 usd/159 l steigt auf höchsten Stand seit Anfang 2022 ++ Teil der Union gegen „Nanny-Staat“ -Zuckerabgabe als Bevormundung ++ VW-Gewinn im ersten Quartal um 28 Prozent eingebrochen ++ Pentagon schätzt bisherige Kosten des Iran-Kriegs auf 25 Milliarden Dollar.
Mehr als 50 Staaten wollen Ausstieg aus fossilen Energien vorantreiben ++ Merz besucht Soldaten des Heeres ++ Israelische Marine startet Einsatz gegen Gaza-Hilfsflotte ++ Großbank Unicredit will am 5. Mai Übernahmeangebot für Commerzbank offiziell vorlegen ++ Doppelzimmer in Pflegeheimen nur in Ausnahmefällen zulässig ++ Dänischer Meeresbiologe nennt Rettungsaktion für Buckelwal „Tierquälerei und Geldverschwendung“ ++ Internationaler Kunsthandel – Italien erhält von den USA mehr als 330 geraubte Antiquitäten zurück ++ Wetter – Meist sonnig bei 15 bis 23 im Südwesten Grad.
US-Notenbank, FED lässt Leitzins unverändert bei 3,5-3,75% ++ Trump und Putin sprechen über Iran und befristete Waffenruhe im Ukraine-Krieg ++ Koalition beschließt Anstieg der Renten um 1. Juli um 4,24 Prozent ++
Steuereinnahmen seit 2019 sinken, Ausgaben steigen
EU-Kommission – Facebook und Instagram schützen Kinder nicht ausreichend. Etwa zehn bis zwölf Prozent der Kinder unter 13 Jahren nützeb Instagram oder Facebook ++ Gesundheit – „Einschnitte für die Versicherten sind notwendig“ ++ Herausforderung für Deutschland – Steuereinnahmen seit 2019 sinken, Ausgaben steigen ++ Waldbrandgefahr in Süddeutschland hoch ++ Deutsche Unternehmen planen massiven Stellenabbau ++ Libanon verurteilt erneut israelischen Angriff auf Zivilschützer ++ Flughafen-Check-in soll künftig auch rein digital funktionieren ++ Früherer US-FBI-Direktor Comey erneut angeklagt ++ Verdi in Sachsen-Anhalt ruft für heute zu ganztägigem Warnstreik im Nahverkehr auf ++ Verdi weitet Warnstreiks bei Telekom aus ++ Kahn mit Buckelwal ist auf dem Weg in die Nordsee ++ Wetter – Sonnig, Temperaturen von 11 Grad im Südosten bis 22 Grad im Südwesten.
Banken im Euroraum verschärfen Kreditvergabe
Epstein-Affäre – Britisches Parlament lehnt Untersuchung zu Botschafter-Ernennung ab ++ In den kommenden Jahren droht Defizit von rund 140 Milliarden Euro ++ Bundesregierung will Investitionen in die Ukraine fördern ++ Bayern kippt eigenes Klimaziel – Neutralität nun erst ab 2045 ++ Razzien in Nordrhein-Westfalen gegen die türkische „Hells Angels und Osmanen Germania“, sie haben mit mit Motorradromantik und Sport nichts zu tun ++ Niedrige Geburtenrate löst Kritik an Politik aus ++ EU-Parlament beschließt besseren Schutz für Hunde und Katzen ++ ChatGPT-Firma geht gegen Urteil zu Nutzung von Liedtexten von Reinhard Mey, Herbert Grönemeyer und anderen in Berufung ++ Alle vier Werktage stirbt ein Beschäftigter auf deutschen Baustellen ++ Banken im Euroraum verschärfen Kreditvergabe ++ Viele Staaten immer stärker durch hohe Verschuldung belastet ++ Einheitliche Ladebuchsen für neue Laptops seit heute Pflicht
Fake News
- Trump kritisiert Merz – „Hat keine Ahnung, wovon er spricht“.
- Haushalt – Geplant sind im kommenden Jahr Ausgaben von 543 Milliarden Euro, neue Schulden wachsen auf rund 111 Milliarden Euro, nach 98 Mrd. in diesem Jahr.
- Trump – USA prüfen Truppenreduzierung in Deutschland.
Der ukrainische Generalstab veröffentlicht neue Verlustzahlen zu den russischen Truppen in der Ukraine. Demnach soll Russland seit dem 24. Februar 2022 rund 1.328.820 Soldaten in der Ukraine verloren haben. Allein innerhalb von 24 Stunden betrage die Zahl der Verluste 1180. Dem Bericht aus Kiew zufolge sollen unter anderem außerdem zwei Panzer, 54 Artilleriesysteme und 1775 Drohnen zerstört worden sein. Insgesamt soll Russland laut der Ukraine seit Beginn des Großangriffs 11.894 Panzer, 40.825 Artilleriesysteme, 1356 Flugabwehrsysteme und 435 Flugzeuge, 350 Hubschrauber, 262.033 Drohnen, 33 Schiffe sowie zwei U-Boote verloren haben. Westliche Schätzungen nennen geringere Verlustzahlen – wobei das auch nur Mindestwerte sind.
Netzfund
Rund sieben Monate vor den US-Zwischenwahlen hat das Oberste Gericht der USA eine Entscheidung von erheblicher politischer Tragweite gefällt. Die Richter am Supreme Court erklärten den Zuschnitt von Wahlkreisen im südlichen Bundesstaat Louisiana für ungültig. Darauf hatten US-Präsident Donald Trump und seine republikanische Partei gehofft: Der Richterspruch dürfte ihre Chancen bei den kommenden Zwischenwahlen im November nun deutlich erhöhen.
Merz fordert einen höheren Druck auf den Iran, um die Regierung in Teheran im Streit um das Atomprogramm zum Einlenken zu bewegen. „Vor dem Europäischen Rat in der letzten Woche auf Zypern habe ich dafür geworben, den Sanktionsdruck auf Teheran jetzt noch einmal zu erhöhen“, sagt Merz bei einem Besuch auf dem Truppenübungsplatz im niedersächsischen Munster. Denn die Blockade der Straße von Hormus bedeute massive wirtschaftliche Schäden für alle. „Unsere Botschaft lautet daher: Der Iran muss an den Verhandlungstisch kommen, er muss aufhören, auf Zeit zu spielen, er darf nicht länger die ganze Region und letztendlich die ganze Welt zur Geisel nehmen“, sagt Merz. „Das militärische Nuklearprogramm im Iran muss beendet werden, es darf keine Schläge mehr gegen Israel und die Partner in der Region geben.“
Sport
Champions-League – PSG schlägt Bayern im Halbfinal-Hinspiel 5:4 ++ Atletico Madrid – Arsenal London 1:1 ++ Afghanische Frauen-Mannschaft darf wieder an Turnieren teilnehmen.
Unterhaltung
Lachecke




































