War der Rhein Mal ausgetrocknet?

Vom Herbst 1920 bis Dezember 1921 traten im Rhein vier ausgeprägte Niedrigwasserphasen auf. Die erste reichte von Anfang November bis Ende Dezember 1920.
Wann war der Rhein das letzte Mal ausgetrocknet?
Das Wetter der letzten Tage weckte bei vielen Älteren Erinnerungen an den Juli 1947. Infolge der großen Dürre litten zahlreiche Menschen Hunger wie nie zuvor während des Kriegs. Der Altriper Altrhein war damals nahezu ausgetrocknet, sodass sogar die „Hungersteine”, Überbleibsel von der Rheinkorrektur, zu sehen waren.
War der Rhein schon mal trocken?
Fallende Rheinpegel und tropische Temperaturen sind aktuell fast schon Tagesthema. Aber über rekordverdächtige Trockenheit und Niedrigwasser im Rhein berichtete schon der Lanker Pfarrer Wilhelm Jacobs vor 250 Jahren.
Hohe Temperaturen und wenig Regen lassen das Wasser in mehreren Flüssen in Deutschland zurückgehen.
Nachrichten
Türkei fordert Russland und Ukraine auf, Angriffe im Schwarzen Meer zu stoppen ++ British Columbia verhängt Notstand wegen Waldbränden ++ Bulgarien bestellt wegen abgestürzter Drohne ukrainische Botschafterin ein ++ Union kritisiert Klingbeils Steuerpläne für bestimmte Vereine – „Scherz oder Provokation“ ++ CDU-Kooperationsverbot mit AfD gilt bundesweit ++ Lockerung des Lkw-Fahrverbots ++ 10.000 in Plauen demonstrieren gegen Politik der Bundesregierung und fordern Neuwahlen ++ FDP-Chef Kubicki: „Die Frühverrentung gehört weg“ ++ Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit 10 Jahren.
Fake News
- Wirtschaftsweiser Werding – „Merz muss Zerreden der Rentenreform verhindern“.
- Lettland vermutet, Russland und Belarus als Drahtzieher und Schleuser vermehrt Tunnel nutzen.
- Westeuropa erlebt heißesten Juni und Juli seit Aufzeichnungsbeginn, auch im Meer.
- Videoaufnahmen zeigen offenbar gezielte Attacke auf ukrainische Maschine.
- DGB – 64 Milliarden Euro Schaden durch Mindestlohn-Betrug seit dessen Einführung.

Netzfund
Im Fall mutmaßlich verhinderter Abschiebungen wächst der Druck auf die Stadt Köln. Der Obmann der Unions-Fraktion im Innenausschuss, Seif, sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, es gehe um die Frage, ob eine Ausländerbehörde bei vollziehbar ausreisepflichtigen Personen systematisch die Rückführung verhindere. FDP-Chef Kubicki sprach von einem bundesweiten Phänomen.
Länder und Kommunen maßten sich an, eine eigene Migrationspolitik zu betreiben. Dadurch habe sich eine „völlig inakzeptable, verfassungswidrige Verwaltungspraxis breitgemacht“, fügte Kubicki hinzu. Köln treibe diese Entwicklung auf die Spitze. Laut Recherchen des „Kölner Stadt-Anzeigers“ hatte eine Zentrale Ausländerbehörde im Auftrag des NRW-Fluchtministeriums den Kölner Kollegen 2024 angeboten, für rund 500 ausreisepflichtige Personen aus Westbalkanstaaten die notwendigen EU-Reisedokumente zu beschaffen. Die Stadtverwaltung habe dies jedoch abgelehnt.
Sport
Leichtathletik-Europameisterschaft – Bronze für Yemisi Mabry im Kugelstoßen

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