heute 16.8

Waldbrand bei Hürtgenwald

Ein Waldbrand bedroht eine Gemeinde in NRW, im Ortsteil Gey der Gemeinde Hürtgenwald nahe der Eifel mussten 2000 Bewohner evakuiert werden.

NRW-Landwirtschaftsministerin Gorißen appellierte an die Bevölkerung, die Wälder wegen der derzeitigen Trockenheit nicht zu betreten. Nahezu alle Waldbrände entstünden durch menschliches Fehlverhalten, sagte die CDU-Politikerin im Deutschlandfunk.

Waldbrand im Kreis Düren

Bei der Bekämpfung des Waldbrandes im Kreis Düren hatte die Feuerwehr zuletzt Erfolge verzeichnet. Ein Sprecher sagte, die Flammen hätten sich nicht weiter ausgebreitet. Der besonders bedrohte Ortsteil Gey bleibe aber vorerst evakuiert.

Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet

Ein Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze breitet sich nach Angaben der Behörden schnell aus. Demzufolge haben die Flammen bereits rund 1.600 Hektar Vegetation zerstört.

Die Stadt Monschau in der Nordeifel teilte mit, Bewohner mehrerer Siedlungen sollten sich auf mögliche Evakuierungen vorbereiten. Sie sollten versuchen, bei Bekannten oder Verwandten unterzukommen. Zudem werde die Einrichtung von Notunterkünften vorbereitet. Es handele sich zunächst um vorbeugende Maßnahmen.

Nachrichten

Zwölf Tote bei Reisebus-Unfall in Ungarrn. Fahrer möglicherweise eingeschlafen ++ Straße von HormusIran kämpft gegen Ölverschmutzung ++ Bundeswehr unterstützt UNO-Einsatz in Haiti mit Lufttransport ++ Steinmeier fordert Solidariät und Sicherheit für queere Menschen ++ Fürstentum Liechtenstein führt weibliche Thronfolge ein ++ Wetter – Bewölkt, im Süden Schauer und Gewitter. Temperaturen im Süden bis 35 Grad.

Waldbrand bei Hürtgenwald weiter nicht unter Kontrolle ++ Straße von Hormus – Satellitenbilder zeigen neue Ölverschmutzung ++ Sieben Tote bei israelischem Angriff im Südlibanon ++ Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein warnen vor Blaualgen in der Ostsee ++ Nahles – Noch 162.000 freie Ausbildungsstellen für dieses Jahr ++ Gestohlene Gemälde von Renoir, Cézanne und Matisse in Brasilien wiedergefunden

Aktivisten bringen eingeschlossenen Palästinensern Lebensmittel ++ Weiterhin große Waldbrände in mehreren europäischen Ländern ++ Russland lehnt Waffenruhe im Schwarzen Meer ab ++ Liberale Jabloko-Partei reicht Berufung gegen Ausschluss von Parlamentswahl in Russland ein ++ Russland erklärt Forschungsstelle Osteuropa zur „unerwünschten Organisation“ ++ Leichtathletik ++ Wetter – Im Nordwesten Nachmittag bewölkt, Schauer und Gewitter, sonst sonnig.

Fake News

  • SPD-Minister legen Klima-Aktionsplan vor.
  • Bildung – US-Hochschulen weiterhin weltweit führend.
  • Klimawandel und Niedrigwasser bringen Chemieindustrie in Bedrängnis.
  • Immer mehr Syrer in Deutschland verlieren Schutzstatus.

Netzfund

Ermittlungen gegen Herbert Grönemeyer

Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat Ermittlungen gegen Herbert Grönemeyer wegen des Verdachts der Volksverhetzung eingeleitet. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber Apollo News. Wegen Grönemeyers Rede von „rechten Ratten“ hatte ein Mann im Frühjahr Anzeige gegen den Sänger erstattet.

Bei einem Konzert in Dortmund im Februar 2026 hatte Grönemeyer von „rechten Ratten und rechten Rassisten“ gesprochen. „Fakt ist, wir sind eine stabile bürgerliche Gemeinschaft. Solidarisch, fest, klar und eindeutig. Und wir stehen zusammen, bis sie wieder in ihren Löchern verschwinden, wo sie herkommen“.

Mit „rechten Ratten“ habe Grönemeyer sich auf die AfD und AfD-Wähler bezogen, meinte der Erstatter der Anzeige. Dieser Begriff erfülle die Tatbestände der Volksverhetzung, der Beleidigung, der üblen Nachrede und der Verleumdung. Er begründete seine Anzeige damit, dass der Begriff „Ratte“ juristisch als Form der Entmenschlichung gewertet werde, die Menschen ihre Würde absprechen solle.

Darin heißt es: „Wer andere als Ungeziefer bezeichnet, das ,in Löchern verschwinden‘ soll, bewegt sich auf einem Terrain, das in Deutschland besonders sensibel sein sollte. Dass ausgerechnet jene, die sich als antifaschistische Bollwerke inszenieren, zu exakt jener Sprache greifen, die sie bei anderen als faschistisch brandmarken würden, gehört zu den groteskesten Widersprüchen unserer Zeit und muss mit höchst Strafe belegt werden.“

Das Verfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung wurde am 5. März eingeleitet. Der Anzeigensteller wurde darüber am 10. März per Brief von der Staatsanwaltschaft Dortmund informiert. Wie der aktuelle Stand des Verfahrens ist, konnte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage von Apollo News nicht sagen. Genauere Informationen sollen am Montag mitgeteilt werden.

Putin sagt dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un

Putin sagt dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un seine Bereitschaft zu, weiterhin mit ihm zusammenzuarbeiten. Er wolle die gegenwärtige Weltordnung demontieren, sagt Putin in einem Grußwort anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung Nordkoreas von der japanischen Besatzung am Ende des Zweiten Weltkriegs.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir auch weiterhin konstruktiv in bilateralen und internationalen Fragen zusammenarbeiten werden, zum Wohle des russischen und des koreanischen Volkes sowie zur Schaffung einer gerechteren und wahrhaft demokratischen Weltordnung“, so der Kremlherrscher. „Die Beziehungen zwischen Moskau und Pjöngjang haben heute ein beispiellos hohes Niveau einer umfassenden strategischen Partnerschaft erreicht. Unsere Länder kooperieren aktiv in allen Bereichen und koordinieren ihre Bemühungen, um regionale Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten.“


Aus Protest gegen den Rechtsruck verlässt Polens früherer Ministerpräsident Morawiecki die nationalkonservative Oppositionspartei PiS. Zuvor hatte er mit anderen Abgeordneten eine eigene Fraktion gegründet. Das hat jetzt Folgen.

Spaltung bei PiS

Nach ihrer Spaltung hat Polens Oppositionspartei PiS Ex-Regierungschef Mateusz Morawiecki und eine größere Gruppe von Abgeordneten ausgeschlossen. Eine entsprechende Entscheidung habe das parteiinterne Disziplinargericht getroffen, sagte der Vorsitzende des Gremiums dem Sender TVP. Die Betroffenen hätten die Parteistatuten verletzt, da sie die Fraktion der PiS verlassen hätten und einer neuen Fraktion beigetreten seien.

Der Ausschluss betrifft den Angaben zufolge 38 Abgeordnete, darunter Morawiecki, sowie zwei Senatoren. Die rechtskonservative PiS war bislang im Sejm, der ersten Kammer des Parlaments, mit 181 Abgeordneten vertreten und im Senat, der zweiten Kammer, mit 33 Senatoren.

Die PiS war Ende Juli zerbrochen. Auslöser war ein Machtkampf zwischen dem 77 Jahre alten Parteigründer Jaroslaw Kaczynski und dem 58 Jahre alten Morawiecki. Dieser wollte den von Kaczynski verordneten Rechtsdrall nicht mittragen und hatte mit anderen Vertretern des wirtschaftsliberalen Flügels die parteiinterne Gruppe „Entwicklung Plus“ gegründet.

Kaczynski war die Gruppe ein Dorn im Auge. Er verlangte mit einem Ultimatum ihre Auflösung und wollte, dass alle Mitglieder eine Loyalitätserklärung unterschreiben. Morawiecki verweigerte beides und kündigte die Gründung einer eigenen Fraktion an. Daraufhin wurde das Parteiausschlussverfahren gegen ihn und seine Mitstreiter von „Entwicklung Plus“ eingeleitet.

Die PiS, deren Name „Prawo i Sprawiedliwość“ übersetzt Recht und Gerechtigkeit bedeutet, regierte Polen von 2015 bis 2023. In dieser Zeit baute sie das Justizsystem maßgeblich um, was unter anderem zur Konfrontation mit der EU-Kommission führte. Im Oktober 2023 verlor die PiS die Parlamentswahl und ist seitdem die größte Oppositionspartei des Landes. 

Sport

Deutscher Sprinter Owen Ansah gewinnt EM-Gold über 200 Meter ++ Amanal Petros holt Gold für Deutschland im Marathon ++ Speerwerfer Julian Weber holt Gold ++ Schwimm-EM – Johannes Liebmann gewinnt mit Weltrekord über 1500 Meter Gold ++

Unterhaltung

HR3, Radio-Hessen.

Lachecke

Die CDU-Basis will am liebsten.. von klaus stuttmann.

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