Schwere, ausländerfeindliche Krawalle in Belfast

Heftige Unruhen, Randale, tätliche Übergriffe gegen Farbige und Brandstiftung werden aus dem nordirischen Belfast gemeldet. Anlass ist ein Messerangriff, den ein sudanesischer Asylbewerber im Norden von Belfast auf offener Straße gegen einen Mann verübt hatte. Berichte über den gegen ihn anstehenden Gerichtsprozess wegen versuchten Mordes, die am Dienstag in den britischen Medien erschienen, hatten den Fall im öffentlichen Gedächtnis wieder auf den Plan gerufen.
Nachrichten
Deutschlandweit sind heute viele Arztpraxen ganz oder teilweise geschlossen geblieben. Verschiedene Berufsverbände und Gewerkschaften hatten zu Protestaktionen gegen die Sparpläne der Bundesregierung im Gesundheitsbereich aufgerufen ++ Ausländerfeindliche Ausschreitungen nach einem Messerangriff durch einen Asylant aus Sudan in Belfast – Häuser und Fahrzeuge in Brand gesetzt ++ Moskau – 326 Drohnen abgefangen, Selenskyj – Ölraffinerie getroffen ++ Wüst verspricht NRW-Kommunen Unterstützung bei Finanznot ++ DIHK-Präsident Adrian betont Notwendigkeit von Reformen.
Selenskyj bestätigt Einsatz von ukrainischem Marschflugkörper Flamingo in Russland ++ Irans Sportminister droht mit Abbruch von WM-Spielen ++ Unbemanntes Drohnenboot rettet abgestürzte US-Kampfpiloten aus dem Meer ++
Universitätskliniken – Tarifabschluss für Ärzte, 5,4 Prozent mehr in zwei Stufen ++ Zahl der Rentner in Deutschland erreicht neuen Rekordwert – 19,1 Mio. ++ Handel – Gedruckte Bedienungsanleitung nicht mehr zwingend ++ „Keine 10-Millionen-Schweiz“ – Schweizer stimmen über Begrenzung der Einwohnerzahl und Migration ab ++ Bewaffnete erschießen bei Angriff in Armensiedlung nahe Johannesburg 12 Menschen ++ Mercedes-Benz und Heidelberger Druckmaschinen wollen ins Geschäft mit der Abwehr von Drohnen einsteigen ++ Finanzlücke der Krankenkassen gr Bericht größer als gedacht ++ US-Kongress verabschiedet Milliarden für umstrittene ICE-Behörde ++ Innenminister Dobrindt und Rainer stehen Bundestag Rede und Antwort ++ Wetter – Wechselhaft mit Schauern und Gewittern, Temperaturen bis 21 Grad im Osten, im Westen bis 17.
Nach Messerangriff von einem Mann aus Sudan – Ausschreitungen und Demonstrationen in Nordirland-Belfast ++ Trump macht den Iran für Absturz eines US-Hubschraubers verantwortlich und droht mit Reaktion ++ „E3„-Format – Polens Ministerpräsident Tusk äußert Kritik an Beratungen zur Ukraine ohne sein Land ++ Diätenerhöhung für Abgeordnete soll in diesem Jahr ausfallen .
Missbrauch an Schulen – Seit Jahresbeginn 132 Betreuer in Paris suspendiert ++ Acht Menschen bei israelischem Angriff im Libanon getötet ++ Polizei bekommt Hinweise nach möglicher Sabotage bei Ironman-EM ++ Steinmeier besucht Niederlande ++ Deutschland erstmals seit 2023 wieder Strom-Exporteur ++ Umwelthilfe – Weniger Bäume, mehr Flächenversiegelung ++ SPD will Kontrollen an deutschen Grenzen zurückfahren, Union dagegen ++ Zahl der Bäckereibetriebe im vergangenen Jahr weiter gesunken ++ Zahl der Ebola-Toten steigt in Kongo auf 101 ++ Chinas Exporte legen im Mai um mehr als 19 Prozent zu ++ Wetter – Wechselhaft mit Schauern und Gewittern.
Frankreich bestätigt Stopp für deutsch-französisches Kampfjet-Projekt ++ Italiens Justiz ermittelt offenbar gegen Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir ++ Klingbeil unterstützt DGB-Forderung nach verpflichtender Betriebsrente ++ Bundesregierung schafft Sicherheitsinstitut für Künstliche Intelligenz ++ Israels Armee verschickt neue Zensurvorgaben an Medien. Zensuranweisungen verbieten Medien künftig die Nennung genauer Zahlen bei feindlichen Raketenangriffen und Opferzahl. Über iranische Raketentreffer an Militärbasen oder strategisch wichtigen Orten darf gar nicht mehr berichtet werden ++ Großflächiger Stromausfall in Reutlingen – LKA sieht Anzeichen für Brandstiftung.
Zahl wehrfähiger Ukrainer in Deutschland letztes Jahr deutlich gestiegen – 355.745 ++ Eine Zunahme von Luftangriffen auf russische Energie- und Treibstoffanlagen beeinträchtigt die Treibstoffversorgung in mehreren südlichen Regionen des Landes.
Stuttgart 21 soll erst Ende 2031 eröffnet werden ++ Zehn Jahre Haft für russischen Kremlkritiker Chodorkowski in Abwesenheit, er lebt in London ++ USA verweigern WM-Schiedsrichter aus Somalia die Einreise ++ Zahlreiche Tote und Verletzte bei schwerem Erdbeben vor den Philippinen ++ Friedensinstitute – Militärische Gewalt ist normales Mittel der Politik geworden ++ Xi Jinping besucht Nordkorea ++ Höchststand bei Beratungen des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ ++ Greenpeace-Aktivisten überkleben Tempo-130-Schilder mit „Tempo 100“ an Autobahnen ++ Deutsche Industrie mit starkem Auftragsschwund ++ Pro-westliche Partei von Ministerpräsident Paschinjan gewinnt Wahl in Armenien ++ Ukraine greift Zug auf der Krim an – ein Toter.
Fake News
- Zweitwärmster Mai aller Zeiten.
- Argentinien – 1,3 Millionen Kinder weniger in Armut. Armut-Index auf 42,3 Prozent gesunken.
- UNO-Klimachef sieht Welt im „Würgegriff“ fossiler Brennstoffe.
- Papst Leo XIV. hat den sexuellen Missbrauch durch Kirchenvertreter als eine „Plage“ bezeichnet.
- In der evangelikalen Missionsgemeinschaft Kwasizabantu – Das Bild von einem strafenden und richtenden Gott.
- Sophia und Noah führen die Rangliste der beliebtesten Vornamen für Babys in Deutschland.
Netzfund
Das Todesopfer, das am Dienstagmorgen bei einer Explosion einer Autobombe unweit der russischen Hauptstadt Moskau ums Leben kam, ist Medienberichten zufolge ein General der russischen Raketentruppen. Wie unter anderem das russische Medium „Astra“ berichtet, soll es sich um den 57-Jährigen Damir Dawydow handeln. Er sei im russischen Verteidigungsministerium für die Versorgung der russischen Armee mit Waffen und Munition zuständig gewesen. Auch dem Medium „The Insider“ zufolge handelt es sich um Dawydow. Die mutmaßliche Adresse des 57-Jährigen steht seit 2023 auf einer öffentlich einsehbaren Feindliste der Ukraine. Er soll auch General Moskalik gekannt haben, der im vergangenen Jahr in Balaschicha getötet wurde.

Henry Nowak war ein 18-jähriger britisch-polnischer Student im ersten Studienjahr im Fach Rechnungswesen und Finanzen an der University of Southampton. Er wuchs in Chafford Hundred, Grafschaft Essex, auf. Seine Familie beschrieb ihn als freundlichen, intelligenten und talentierten Sohn und Bruder, der sein Studium und das Universitätsleben aktiv angenommen habe.
Am Abend des 3. Dezember 2025 war Nowak mit Mitspielern seiner Fußballmannschaft unterwegs und ging gegen 23:30 Uhr allein im Bereich der Belmont Road in Southampton nach Hause. Er hatte zuvor im Hobbit Pub getrunken, war jedoch nicht betrunken; seine Blutalkoholkonzentration lag unterhalb der im Straßenverkehr geltenden Grenze.
Die Begegnung zwischen Nowak und Digwa auf der Belmont Road war eine zufällige Begegnung. Digwa trug ein Messer in einer Scheide sowie einen zweiten, größeren Dolch, den der Richter später mit Digwas Zugehörigkeit zum Nihang-Orden der Sikhs in Verbindung brachte. Nowak bemerkte offenbar die größere Klinge und begann, Digwa mit seinem Telefon zu filmen. Dabei fragte er Digwa, ob dieser ein „bad man“ sei; Digwa nahm ihm daraufhin das Telefon weg. Ein von Nowaks Telefon wiederhergestelltes Video zeigte eine kurze verbale Auseinandersetzung zwischen beiden.
Die genauen folgenden Sekunden wurden nur von Nowak und Digwa selbst wahrgenommen; das Gericht stellte jedoch fest, dass Digwa Nowak absichtlich erstach. Nowak erlitt vier Stichwunden, darunter eine tödliche Verletzung der Brust. Weitere Berichte beschrieben die Verletzungen als mehrere Stich- oder Schnittverletzungen, unter anderem an der Brust und an den Beinen.
Nachbarn riefen die Polizei, nachdem sie Nowaks Rufe gehört hatten, dass er verletzt sei und sterbe. Nowak versuchte zu fliehen, indem er auf eine Mülltonne und anschließend über einen Zaun kletterte. Er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits schwere Verletzungen erlitten; eine Blutspur zeigte, dass er bereits niedergestochen worden war. Digwa rief seine Eltern an, die noch vor der Polizei eintrafen. Seine Mutter Kiran Kaur nahm das Messer an sich und versteckte es in ihrem Haus. Digwa filmte Nowak nach dem Angriff und machte ein weiteres Video, als dieser im Sterben lag; beide Umstände wurden bei der Verurteilung als erschwerende Faktoren gewertet.
Digwas Bruder rief gegen 23:30 Uhr den Notruf an und behauptete, Digwa sei „rassistisch“ angegriffen worden. Die Polizei traf sieben Minuten später ein. Als Polizeibeamte der Hampshire Police eintrafen, sprachen sie zunächst mit Digwa und anderen Anwesenden, während Nowak mit Stichverletzungen am Boden lag. Die Bodycam-Aufnahmen zeigten, dass Nowak den Beamten wiederholt sagte, er sei erstochen worden und könne nicht atmen.
Neunmal flehte Nowak, „I’ve been stabbed“ (Ich wurde abgestochen), worauf einer der männlichen Einsatzbeamten antwortete: „Don’t think you have, mate“ (Glaub ich nicht, Freundchen). Die Beamten drehten Nowak auf die Seite, legten ihm die Hände hinter dem Rücken in Handschellen und sagten ihm, er sei festgenommen. Nach Angaben des Richters war Nowak etwa eine Minute lang in Handschellen, bevor die Beamten erkannten, dass er schwer verletzt war. Während der Aufnahme verlor Nowak das Bewusstsein; die Beamten alarmierten daraufhin einen Rettungswagen und begannen mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Nowak starb um 0:37 Uhr am Tatort.
Digwa sagte den Beamten, Nowak sei betrunken gewesen, habe ihn geschlagen, eine rassistische Beleidigung benutzt und ihm den Turban heruntergerissen. Daraufhin zogen die Beamten Nowak über den Boden und legten ihm Handschellen an. Bei der Strafzumessung erklärte der Richter, Nowaks Verletzungen seien so schwer gewesen, dass er auch bei schnellerer Hilfe nicht überlebt hätte.
Die Polizei erlaubte Digwa, seinen Bruder zu treffen. Digwa wurden keine Handschellen angelegt. In einem verdeckt aufgezeichneten Gespräch auf Panjabi riet Digwas Bruder ihm, sich auf Notwehr zu berufen. Digwa sagte, er könne sich nicht auf Notwehr berufen, wenn es Überwachungskameras auf der Straße gebe.

In einem Video spricht Digwa zu dem Verletzten: „Niemand hat dich niedergestochen, Bruder; du bist betrunken.“ Das Opfer hat zu diesem Zeitpunkt bereits einen Lungenriss erlitten und schwebt in Lebensgefahr.
Auf einer anderen Aufnahme behauptet Digwas Vater, Nowak täusche alles nur vor; er argumentiert, Nowak habe kurz zuvor noch normal gesprochen und versuche nun, aufzustehen und wegzugehen. Das Video zeigt Nowak am Boden liegend, umgeben von Mitgliedern der Familie Digwa und Nachbarn, die ihn dazu drängen, sich aufzusetzen.
Dem 23-jährigen Vickrum Digwa werden Mord und Messerbesitz zur Last gelegt. Er bestreitet die Vorwürfe und beruft sich auf Notwehr. Auch gegen seine Mutter, Kiran Kaur, wird verhandelt; ihr wird Beihilfe zur Tat vorgeworfen, da sie die Waffe vom Tatort entfernt haben soll. Der Prozess dauert an.
Im Verlauf des Prozesses von Henry Nowak werden immer mehr Details durchgesickert. Der Mörder, Vickrum Digwa, rief die Polizei, nicht den Krankenwagen, und log, Henry habe ihn angegriffen, sei betrunken, habe ihn rassistisch beleidigt und habe ihm den Turban abgestossen.
Die Polizei von Hampshire traf ein (drei Polizistinnen) und legte Henry sofort Handschellen an, obwohl er in einer Blutlache mit Stichwunden an Brust und Beinen lag. Er wiederholte es oft: „Ich wurde erstochen“, „Ich kann nicht atmen“. Auf der Bodycam-Aufnahme ist die Stimme eines Polizisten zu hören: „Ich glaube nicht, dass du das hast, Kumpel.“
Der Polizist, der Henry gefesselt hatte, lachte, als er sagte, er sei erstochen worden. Dann wurde er über den Kies geschleift und gefesselt, während er verblutete. Erst als er das Bewusstsein verlor, entfernten die Beamten die Handschellen und begannen mit der Wiederbelebung. Henry starb auf der Stelle.
Außerdem nahm die Polizei das Handy von Henry und seinem Vater und las alle Nachrichten für rassistische Kommentare oder Witze.
Jetzt hat die Polizei aus Hampshire öffentliche Entschuldigungen veröffentlicht: „Wir entschuldigen uns, dass Henry gefesselt und verhaftet wurde, während er das Bewusstsein verlor. Wir wurden vom Täter belogen…“
Trotzdem haben weder das Gericht noch die Polizei bisher Aufnahmen von Kameras veröffentlicht. Es läuft eine Untersuchung der IOPC (unabhängige Beschwerdestelle für die Polizei). Viele fordern den Rücktritt der Beamten, die vor Ort waren. Drei Polizistinnen sollen den Dienst verlassen haben..
Während des Prozesses gegen den Mörder von Henry Nowak wurden Ton- und Videoaufnahmen abgespielt. Dabei kam ans Licht, dass die gesamte Familie an dem Mord beteiligt war.
In einem Notruf behauptete der Bruder des angeklagten Sikhs fälschlicherweise, er und sein Bruder seien Opfer eines rassistischen Angriffs durch einen Weißen geworden; dieser habe seinen Bruder körperlich attackiert, weil sie Sikhs seien und Turbane trügen.
Der Geschworenenjury gezeigte Aufnahmen dokumentieren, wie Henry Nowak über einen Zaun flieht, um Vickrum Digwa zu entkommen, nachdem er mit einem zeremoniellen Sikh-Dolch niedergestochen worden war. Auf weiteren Aufnahmen vom Tatort werfen Digwa und sein Bruder Nowak einen rassistischen verbalen Angriff vor – Anschuldigungen, die Nowak selbst bestritt.

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