Trump nennt iranische Antwort auf Vorschlag zur Beendigung des Krieges „völlig inakzeptabel“ ++ Dreitägige Waffenruhe bleibt brüchig ++ Nach wiederholten Verletzungen des lettischen Luftraums durch ukrainische Drohnen ist Lettlands Verteidigungsminister zurückgetreten ++ Nach Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff. Vier deutsche Passagiere in Niederlanden angekommen ++ Ärzteverband fordert Verkaufsstopp von hochprozentigem Alkohol ++ Flugausfälle in Italien wegen Streiks möglich ++ Fahrraddemo auf Autobahnen bei Frankfurt gegen zehnspurigen A5-Ausbau ++ Ex-Kanzler, Schröder als möglicher Vermittler – Bundesregierung weist Vorschlag von Putin als „Scheinangebot“ zurück ++ Eröffnungszeremonie für ESC-Woche in Wien begonnen ++ Kuwait und Arabische Emirate melden Drohnenbeschuss ++ Iran warnt die USA vor Angriffen auf seine Öltanker und droht mit Vergeltungsangriffen ++ Israel schiebt Aktivisten der „Global Sumud Flottille“ ab ++ Dschihadisten töten bei neuer Angriffswelle in Mali dutzende Menschen ++ Oberstes Gericht stoppt Anwendung von Gesetz zur Haftverkürzung Bolsonaros.
Fake News
Experten sehen russische Führung zunehmend in der Krise: „Regime ist ins Wanken geraten“.
Dutschland hat natürliche Ressourcen für 2026 bereits heute verbraucht.
Selenskyj – Russland bricht Waffenruhe 150-mal in 24 Stunden.
Netzfund
Sport
Wetter
Deutschland gelangt zunehmend in den Einflussbereich einer tiefdruckrinne, in die Tiefausläufer eingebettet sind. Dabei trennt eine Kaltfront feuchtlabile Subtropikluft im Süden von kühler Luft polaren Ursprungs von Norden ++ Hier anklicken für mehr Infos.
Unterhaltung
Lachecke
Habe einen neuen Job für dich.. von klaus stuttmann.
102 Passagiere nach Virenausbruch bei Kreuzfahrt erkrankt
Merz – Stärke der NATO hängt nicht allein von Truppenzahl ab ++ Militärparade in Moskau zum „Tag des Sieges“ ++ CDU und Grüne in Baden-Württemberg stimmen Koalitionsvertrag zu ++ Hantavirus – Deutschland und andere Staaten schicken Flugzeuge zur Evakuierung von Kreuzfahrtschiff ++ Britischer Premierminister, Starmer lehnt Rücktritt nach Niederlage bei Kommunalwahlen ab ++ USA sanktioniert chinesische Raffinerien und andere Unternehmen wegen Zusammenarbeit mit Iran ++ Katar ruft USA und Iran zu Verhandlungen auf.
Insa-Umfrage – AfD liegt in Umfrage fünf Prozentpunkte vor der Union
EU-Kommission sieht Deutschland nicht ausreichend für Inkrafttreten der Asylreform, die in 5 Wochen beginnt, vorbereitet. Demnach müssten dringend Kapazitäten für Grenzverfahren etwa an Flughäfen aufgebaut werden ++ Dreitägige zwischen Kiew und Moskau dank USA Waffenruhe vereinbart ++ Bundesgesundheitsministerin rechnet 2027 und 2028 mit einer Finanzlücke bei der Pflegeversicherung von mehr als 22,5 Milliarden Euro ++ Iranische Medien melden neue Explosionen in der Straße von Hormus ++ E-Auto-Prämie kann rückwirkend für 2026 beantragt werden ++ Bundesumweltminister Schneider kündigt Verbot von E-Zigaretten an.
Kommunalwahlen in England – Gewinne für Reform UK
Bundesrat billigt Reform der privaten Altersvorsorge. Leute sollen mehr Geld in den Kapitalmarkt investieren ++ „Interview der Woche“US-Beauftragte für Holocaust kritisiert Geschichts-Verzerrung durch KI ++ Bundesrat stoppt 1.000-Euro-„Entlastungsprämie“ ++ Gewalt gegen Frauen. Bundestag beschließt Neuregelung zu elektronischer Fußfessel ++ Banküberfall in Rheinland-Pfalz, Täter flüchtig ++ Kommunalwahlen in England – Gewinne für Reform UK – Verluste für Labour, Starmer lehnt Rücktritt ab ++ 29 Festnahmen im Zusammenhang mit Korruptions-Ermittlungen gegen Istanbuler Bürgermeister Imamoglu ++ Iran-Krieg – Neue Kämpfe in der Straße von Hormus ++ Kryptowährungen – EZB-Chefin Lagarde sieht Euro-Stablecoins kritisch ++ US-Gericht erklärt globale 10-Prozent-Zölle von Trump für rechtswidrig ++ Einigung auf Fünf-Parteien-Koalition in München.
Fake News
Deutsche Exporte im März erneut gestiegen.
Experten sehen russische Führung zunehmend in der Krise: „Regime ist ins Wanken geraten“.
Von der Leyen – „Neuer Aufbruch in Ungarn“.
Netzfund
Die iranische Regierung hat Großbritannien und Frankreich mit einer „entschiedenen und sofortigen Antwort“ gedroht, falls deren Kriegsschiffe in der Straße von Hormus aktiv werden. „Wir erinnern sie daran, dass sowohl in Kriegs- als auch in Friedenszeiten allein die Islamische Republik Iran in der Straße für Sicherheit sorgen kann und sie keinem Land erlauben wird, sich in diese Dinge einzumischen“, erklärte Vize-Außenminister Kasem Charibabadi am Sonntag im Onlinedienst X.
Sport
24 Mal hat Harry Kane in der Bundesliga Elfmeter-Tore erzielt. Diese Serie endete in Wolfsburg ++
Bundesliga, 33. Spieltag.
Lachecke
Dekret zum Regime Change in Kuba.. von klaus stuttmann.
„Politische Schönheit“ – ist die Frau Bas – Arbeitsministerin nicht!
Ausländeranteil bei Sozialleistungen
Entgegen der Aussage von Bas zeigen Statistiken der Bundesagentur für Arbeit eine hohe Inanspruchnahme von Sozialleistungen durch Menschen ohne deutschen Pass:
Bürgergeld-Bezug: Im Jahr 2025 lag der Ausländeranteil unter den Empfängern von Grundsicherung bei etwa 48 Prozent.
Kostenverteilung: Von den Gesamtausgaben für die Grundsicherung entfielen 2025 rund 21,7 Milliarden Euro auf ausländische Bezieher, während deutsche Bezieher Leistungen in Höhe von 24,9 Milliarden Euro erhielten.
Herkunftsländer: Die größte Gruppe der ausländischen Leistungsempfänger stammt aus der Ukraine, gefolgt von Syrien, Afghanistan und der Türkei. Allein rund 430.000 geflüchtete Syrer bezogen zuletzt Grundsicherung.
Nachrichten
Trump – Ohne Deal wird Iran „in Grund und Boden bombardiert“++ Angriff auf südkoreanisches Schiff in Straße von Hormus – Iran verneint jegliche Beteiligung.
Moskau und Kiew drohen vor dem 9. Mai mit Angriffen ++ Steuerschätzung – Bund-Steuereinnahmen sinken ++ AfD und Linke wieder nicht ins Geheimdienst-Gremium gewählt.
IOC hebt Beschränkungen für Sportler aus Weißrussland auf ++ Reifen-Hersteller, Continental streicht 3.000 Stellen, 1.600 alleine in Deutschland ++ Ex-Präsident Radew offiziell zum Regierungschef Bulgariens ernannt.
29 Passagiere verließen Kreuzfahrtschiff auf St. Helena nach erstem Todesfall an Bord wegen Hantavirus .
GEMA-Reform beschlossen ++ Bundestag debattiert über existenzbedrohten Lokaljournalismus.
AfD verliert Verfahren um Millionenspende gegen Bundestag. Das Verwaltungsgericht Berlin wies die Forderung der Partei zurück, 2,3 Millionen Euro vom Bundestag zurückzubekommen. Das Geld habe die Partei im letzten Bundestagswahlkampf für Plakatwerbung ausgegeben ++ Keine Verbesserung im Schienennetz trotz Milliardeninvestionen.
Die Bundesregierung darf, laut EU, staatliche Zuschüsse für die deutsche Industrie zur Umstellung auf klimafreundlichere Produktionsverfahren zahlen.
Militärgericht in China verurteilt
Papst Leo XIV. empfängt US-Außenminister Rubio ++ Lebenslange Haft für Auto-Raser von Remscheid. Ein Türke (25) tötet beim Autounfall zwei türkische Frauen. Eine Blutprobe hatte bei ihm einen Alkoholwert von mehr als 1,4 Promille erwiesen ++ Militärgericht in China verurteilt zwei frühere Verteidigungsminister wegen Korruption zum Tode ++ Russland warnt Armenien vor Annäherung an die EU.
AfD-Umfragerekord mit 41 Prozent
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze (CDU) macht Bundespolitik für AfD-Umfragerekord von 41 Prozent verantwortlich ++ IG Bau warnt vor „Wohnarmut„, Bauindustrie beklagt fehlende Wirtschaftlichkeit ++ Beschneidung im Judentum – Belgiens Justiz erzürnt Israel und USA mit Anklageerhebungen.
Spahn hält an Regelung zu Diätenerhöhung fest
Massive Ausschreitungen nach PSG-Erfolg gegen Bayern in Frankreich, 127 Festnahmen ++ Spahn will an Regelung zu Diätenerhöhung von Abgeordneten festhalten.
EU will KI für Missbrauch-Deepfakes verbieten ++ Europäischer Rechnungshof hat keinen genauen Überblick über Verbleib von Corona-Milliarden ++ Noch keine Einigung in der EU über Zollvereinbarung mit den USA ++ Bundeswirtschaftsministerium bekräftigt Klimaziele bis 2045 trotz Kritik an Heizungsgesetzentwurf.
Fast jeder fünfte junge Mensch in Deutschland ohne Berufsabschluss.
Europäischer Rechnungshof hat wenig Überblick über Verbleib von Corona-Hilfen. Es geht schätzungsweise um etwa 577 Milliarden Euro, die ausgezahlt worden seien
Bundesdatenschutzbeauftragte warnt vor Bundesnachrichtendienst
Anne Brorhilker, die erfolgreichste Cum-Ex-Ermittlerin, trat 2024 aus dem Justizdienst zurück, da sie die Unterstützung durch die Justiz und Politik als unzureichend empfand. Diesmal die Bundesdatenschutzbeauftragte, Specht-Riemenschneider warnt vor Plänen der schwarz-roten Koalition, ihrer Behörde die Aufsicht über den Bundesnachrichtendienst zu entziehen.
Chinas Exportbeschränkungen für Seltene Erden
G7-TreffenHandelsminister prangern Beschränkungen fürSeltene Erden an – Im vergangenen Jahr hatte China Exportbeschränkungen für Seltene Erden eingeführt, die zur Herstellung von Akkus und Halbleitern gebraucht werden.
Einstimmigkeitsprinzip soll wegfallen
Wadephul (CDU) schlägt Reformen der EU-Entscheidungsregeln vor und Einstimmigkeitsprinzip bei außenpolitischen Themen durch qualifizierte Mehrheiten zu ersetzen ++ Verdi ruft Telekom-Mitarbeitende in zwölf Bundesländern zum Streik auf ++ Wetter – Am Freitag meist trocken.
Fake News
Fast 900 russische Soldaten und zwei Luftabwehrsysteme innerhalb eines Tages „eliminiert“.
Russland meldet Abschuss von rund 350 ukrainischen Drohnen in der Nacht.
Trump – Iran hat Verzicht auf Atomwaffen zugesagt.
Deutsche Industrie verzeichnet überraschend starkes Auftragsplus, obwohl IW Konjunkturprognose für 2026 auf 0,4 Prozent senkt.
In Lettland sind am Morgen nach Angaben der Armee zwei aus Russland kommende Drohnen abgestürzt. Bei ihnen handele es sich wahrscheinlich um ukrainische Drohnen, die gegen Ziele in Russland eingesetzt werden sollten, sagte der lettische Verteidigungsminister Andris Spruds dem Sender LSM. Die Nato habe Kampfjets in das Gebiet um die Absturzstelle entsandt. Polizei und Feuerwehr teilten mit, in der rund 40 Kilometer von der russischen Grenze entfernten Stadt Rezekne seien vier leere Öltanks auf einer Lagerfläche beschädigt worden. Dort seien mögliche Trümmer einer abgestürzten Drohne gefunden und ein Schwelbrand gelöscht worden.
Doch keine ukrainischen Drohnen. Anders als zunächst vom lettischen Verteidigungsminister Andris Spruds vermutet, stammen die beiden in Lettland abgestürzten Drohnen nach Armeeangaben aus Russland. Eine von ihnen habe in der vergangenen Nacht einen Brand in einem Öllager in Rezekne im Osten des Landes ausgelöst, erklärte die lettische Armee. Die Feuerwehr habe die Flammen rasch unter Kontrolle gebracht. Insgesamt seien in der Nacht „mehrere unbemannte Fluggeräte“ in den Luftraum des EU- und Nato-Mitgliedslandes Lettland eingedrungen. „Solange die russische Aggression gegen die Ukraine anhält, ist es möglich, dass sich solche Vorfälle wiederholen werden“, erklärte die lettische Armee mit Blick auf Drohnen, die sich dem Luftraum des Landes näherten oder in ihn eindrängen. Im Zuge des Ukraine-Krieges sind bereits mehrere Drohnen aus Russland und der Ukraine in den Baltenstaaten Estland, Lettland und Litauen abgestürzt. Die drei EU-Staaten gehören zu den stärksten Unterstützern der Ukraine.
Der Iran hat nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump zugesichert, keine Atomwaffen zu besitzen. „Iran darf keine Atomwaffe haben (…) und sie haben dem zugestimmt“, sagt Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Teheran habe zudem auch bei anderen Punkten zugestimmt – welche das sein sollen, lässt er allerdings offen.
Netzfund
Moskau droht Kiew mit einem „Vergeltungsschlag“ – Sollte Kiew die einseitig ausgerufene Waffenruhe am 8. und 9. Mai nicht einhalten, und warnt ausländische Diplomaten in der Ukraine vor möglichen Angriffen. Mit dieser Drohung setzt sich der Kreml selbst unter Druck. Am 9. Mai wird in Russland mit einer Militärparade an den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg erinnert.
Der US-Sender NBC News berichtet, dass US-Präsident Trump den Marineeinsatz „Project Freedom“ in Straße von Hormus unterbrochen habe, weil Saudi-Arabien Militär-Nutzung eines Stützpunkts im Lande untersagt. Die saudische Führung sei von Trump enttäuscht, Schiffe durch die Straße von Hormus eskortieren zu wollen. Ein Telefonat zwischen Trump und dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman habe das Problem nicht lösen können. Trump hatte am Dienstag eine Aussetzung des Marineeinsatzes mit Fortschritten bei den Friedensgesprächen mit dem Iran begründet.
Wenig ist gewiss in Zeiten des Krieges. Aber das Szenario steht im Raum: Womöglich wird für Wladimir Putin ausgerechnet seine „Siegesparade“ am 9. Mai zu einem Moment des sichtbaren Niedergangs. Nicht nur, dass am Samstag zum ersten Mal seit 19 Jahren mit der Parade keinerlei Panzer durch Moskau rollen werden – die Sorge des Kreml vor einem symbolträchtigen Schlag der angegriffenen Ukraine scheint mit Händen zu greifen. Und die Gegenmaßnahmen schüren offenbar Ärger in Russlands mit harter Hand ruhiggestellten Metropolen, Kommentar von Jäger.
Sport
FC Bayern München ist nach einem Remis im CL-Halbfinale gegen PSG Paris 1:1 ausgestiegen ++
Wetter
In der Nacht im Osten aus dichten Wolken noch etwas Regen, sonst auflockernde Bewölkung, teils auch klar und niederschlagsfrei ++ Hier anklicken für mehr Infos.
Unterhaltung
MDR-Sachsen-Anhalt, Radio.
Lachecke
„Du bist unbeliebter als ich“.. von klaus stuttmann.
Selenskyj lehnt Waffenruhe für Militär-Parade in Moskau ab!
Russland will in diesem Jahr bei der traditionellen Siegesparade am 9. Mai auf das Präsentieren von Militärtechnik verzichten.
Nach zahlreichen russischen Angriffen in den vergangenen Tagen sieht Kiew einem Bericht zufolge keinen Grund, die von Moskau vorgeschlagene Feuerpause für Russlands Feierlichkeiten zum Tag des Sieges am 8. und 9. Mai einzuhalten. „Wir sehen schlicht keinen Sinn darin, für die Parade mitzumachen“, sagt ein hochrangiger ukrainischer Regierungsvertreter dem „Kyiv Independent„. Präsident Selenskyj zufolge hat Russland die von der Ukraine seit dem 6. Mai ausgerufene Waffenruhe bereits 1820 Mal gebrochen – dabei haben Feuerpausen im bisherigen Kriegsverlauf noch nie gehalten. Außenminister Sybiha kommentierte knapp: „Putin interessieren nur Militärparaden, keine Menschenleben.“
Nachrichten
Kanzleramtsminister Frei (CDU) feiert „Migrationswende“ durch Bundesregierung – Forscher Knaus widerspricht: Die Bundesregierung setze nun auf Symbolpolitik ++ Bundesweite Razzia gegen rechte Jugendorganisationen ++ Spritpreise niedriger aber nicht um Höhe des Tankrabatts ++ Hälfte der Klinikbehandlungen ambulant möglich ++ Krankenkassen-Sparpaket gefährdet Luftrettung vor allem in ländlichen Gebieten ++ Schiff der französischen Reederei in der Straße von Hormus angegriffen ++ Hymnenpflicht an bayerischen Schulen kommt ++ NDR prangert Abzocke durch Augenärzte bei OPs an ++ Weitere Gefechte zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz ++ Nordkorea streicht Wiedervereinigung mit Südkorea aus der Verfassung ++ Angriff auf Ordensschwester – Abt Nikodemus beklagt „neue Dimension der Gewalt“ gegen Christen in Israel ++ SPD-Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern, Schwesig – Koalition schafft kein Vertrauen in der Bevölkerung ++ Zoll kontrolliert bundesweit die Paket-Branche, weil der gesetzliche Mindestlohn von 13 Euro 90 pro Stunde wird oft umgegangen ++ Dritter Castor-Transport aus Jülich in Ahaus angekommen ++ Wetter – Wechselhaft mit Regen, Schauern und Gewittern.
Arabische Emirate melden neue iranische Angriffe ++ Iran-Krieg. USA wollen an Waffenruhe festhalten ++ Reiche legt neues „Heizungsgesetz“ vor – Umweltschützer: „Klimapolitische Bankrotterklärung“ ++ Amokfahrer kommt aus Leipzig soll in die Psychiatrie ++ Russland bombardiert Ukraine kurz vor Waffenruhe – mindestens 22 Tote. Russland hatte eine Feuerpause für den 8. und 9. Mai angekündigt – zum 81. Jahrestag des sowjetischen Kriegssiegs ++ Unionsfraktion wählt CDU-Politiker Spahn erneut zum Vorsitzenden Im Bundestag ++ Bund der Steuerzahler – Zahl der Beamten müsste man deutlich reduzieren ++ Neue KI soll Kinder unter 13 von Facebook, Instagram fernhalten ++ Impfstoffhersteller Biontech schließt Standorte in Deutschland +++ Rattengift in Babynahrung. Tatverdächtiger in Hipp-Erpressungsfall in Österreich in U-Haft – ehemaliger Mitarbeiter ++ Rumänischer, prowestlicher Regierungschef Bolojan verliert Misstrauensvotum ++ 9. Mai-Parade – Russische Behörden schränken Mobilfunk in Moskau ein ++ SPD warnt vor europäischer Verteidigungslücke ohne geplante Stationierung von US-Tomahawk-Raketen ++ Grünen-Politikerin Brantner vergleicht Stimmung in schwarz-roter Koalition mit Endphase der Ampel-Regierung ++ Bargeld verliert weiter an Bedeutung. Rekord bei Einsatz von Kartenzahlungen.
Fake News
Bundesregierung will zügig eigene Marschflugkörper weiterentwickeln.
Caritas mahnt konsequente Umstellung auf erneuerbare Energien an.
Presseverbände rufen Bundesregierung zur Untersützung eines freien und unabhängigen Journalismus auf.
Ukraine wirft Russland Bruch der einseitigen Waffenruhe vor.
US-ISW meldet Fortschritt ukrainischer Truppen bei Pokrowsk.
Das Institute for the Study of War (ISW) sieht in der Durchführung der Siegesparade am 9. Mai ein Zeichen dafür, dass der Kreml die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf russisches Staatsgebiet weiterhin nicht wahrhaben will.
Jetzt verliert Putins Armee an Boden – Experte spricht von „ukrainischem Wunder“.
Meloni veröffentlicht Fake-Bild von sich in Unterwäsche.
Putins Angst vor einem Putsch.
Katharina Dröge, Grüne über Abschied von X – Wir wollten diesen Schmutz nicht länger legitimieren.
Netzfund
In der Bundesregierung gibt es laut dem Berliner „Tagesspiegel“ keine einheitliche Linie zum Hissen der Regenbogenflagge zum Christopher Street Day (CSD). Wie die Zeitung berichtete, planen neun Bundesministerien, die Flagge am 17. Mai zu hissen. Dies seien die Ministerien für Umwelt, Inneres, Forschung, Gesundheit, Soziales, Justiz, Bau, Entwicklung und Finanzen. Das Datum ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie.
Keinerlei Hissung der Regenbogenflagge planen laut dem Bericht das Bundeskanzleramt, das Auswärtige Amt und das Bundesverkehrsministerium. Das Familien- und das Verteidigungsministerium wollen die Flagge demnach zum Berliner Christopher-Street-Day am 25. Juli aufziehen, ebenso wie auch der Bundesrat. Das Wirtschaftsministerium habe dafür den 19. Mai vorgesehen, berichtete die Zeitung. Noch keine Planungen liegen demnach aus den Ministerien für Digitales und für Landwirtschaft vor.
In der Straße von Hormus ist ein französisches Containerschiff nach Angaben seiner Reederei angegriffen worden. Bei der „Attacke“ auf das unter maltesischer Flagge fahrende Schiff „San Antonio“ seien am Dienstag mehrere Besatzungsmitglieder verletzt worden, die „evakuiert und medizinisch versorgt“ worden seien, erklärte die Reederei CMA CGM. Das Schiff sei bei dem Angriff beschädigt worden. Zuvor hatte die britische Behörde für maritime Sicherheit bereits gemeldet, ein Frachter sei am Dienstagabend in der Meerenge von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, ohne jedoch den Namen des Schiffes zu nennen.
Amokfahrt von Leipzig
Er nutzte sein Auto als Waffe. Ein 33-Jähriger hat in der Leipziger Innenstadt zwei Menschen getötet und drei weitere schwer verletzt. Noch ist nichts über sein Motiv bekannt, einen religiösen oder politischen Terroranschlag halten Ermittler aber für unwahrscheinlich. Zu den Opfern gibt es inzwischen weitere Angaben.
Ein Containerschiff der dänischen Reederei Maersk hat nach Unternehmensangaben die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus passiert. Das unter US-Flagge fahrende Handelsschiff „Alliance Fairfax“ „verließ am 4. Mai den Persischen Golf über die Straße von Hormus“, heißt es in einer Erklärung der Reederei. Demnach wurde das Schiff bei seiner Durchfahrt vom US-Militär geschützt. „Der Transit verlief ohne Zwischenfälle und alle Besatzungsmitglieder sind gesund und munter“, teilt Maersk weiter mit. Den Angaben zufolge gehört die „Alliance Fairfax“ zur US-Reederei Farrell Lines, einer Maersk-Tochter. Das Schiff habe seit Beginn des Iran-Kriegs „wegen Sicherheitsbedenken“ im Persischen Golf festgesessen.
Nach einem Brand auf einem von Südkorea betriebenen Schiff in der Straße von Hormus wollen die Behörden in Seoul die Ursache untersuchen. Das südkoreanische Außenministerium teilt mit, man werde die genaue Ursache des Unglücks klären, wenn das Schiff abgeschleppt und der Schaden begutachtet worden sei. Nach Angaben eines Sprechers der Reederei HMM war das Feuer im Maschinenraum des unter der Flagge Panamas fahrenden Frachtschiffes ausgebrochen. An Bord seien 24 Besatzungsmitglieder, darunter sechs südkoreanische Staatsangehörige. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor den Iran beschuldigt, das Schiff beschossen zu haben. Er forderte Südkorea auf, sich den US-Bemühungen zur Öffnung der Meerenge anzuschließen.
Sport
Heute – FC Bayern – Paris Saint-Germain, ab 21 Uhr live in der Radioreportage bei BR24 ++
Arsenal sigt 1:0 gegen Atletico Madrid und erreicht damit erstmals seit 20 Jahren wieder Champions League-Finale ++ Ex-BVB-Trainer Terzic übernimmt Manschaft in Bilbao ++
Wetter
Im äußersten Norden ist es meist trocken, während es südlich davon regnet. In der Mitte und im Süden ist wechselnde bis starke Bewölkung zu erwarten, begleitet von heftigen Schauern und Gewittern. Am Alpenrand können Hagel, Starkregen und Sturmböen auftreten. Bei anhaltendem Regen liegen die Temperaturen bei 10 °C, ansonsten bewegen sie sich zwischen 11 und 18 °C, im Süden zwischen 17 und 21 °C. Wind aus dem Norden bis Nordosten mit mäßiger bis frischer Stärke, an den Küsten stark böig ++ Hier anklicken für mehr Infos.
Iran – „US-Fregatte in der Straße von Hormus von zwei Raketen getroffen“.
Symbolbild. Ein Lenkwaffenzerstörer ist ein Kriegsschiffstyp, der für die Bekämpfung von Flugzeugen, Raketen, anderen Schiffen und U-Booten mittels präzisionsgelenkter Raketen konzipiert ist.
Nach eigenen Angaben des US-Militärs sind zwei Lenkwaffenzerstörer von ihnen durch die Straße von Hormus in den Persischen Golf eingefahren, um die iranische Blockade der Meerenge zu durchbrechen. Außerdem hätten zwei unter US-Flagge fahrende Handelsschiffe die Straße überquert, berichtet das US-Zentralkommando (Centcom). In der Mitteilung heißt es: „Die US-Streitkräfte fördern aktiv die Bestrebungen, die Passage für Handelsschiffe wiederherzustellen.“ Durch den Einsatz steigt die Gefahr einer direkten militärischen Konfrontation zwischen den USA und dem Iran in der strategisch wichtigen Meerenge. Die Regierung in Teheran hatte zuvor erklärt, sie habe ein US-Kriegsschiff daran gehindert, in den Golf einzufahren.
Nachrichten
Österreich wirft Russland Spionage mit Antennenanlagen auf Botschaftsgebäude in Wien vor ++ Wieder Drohungen von Trump – Kuba wendet sich an internationale Gemeinschaft ++ Lieferung von US-Rüstungsgütern an europäische Staaten mit Verspätungen ++ Spanien fordert Freilassung von spanischem Aktivisten nach israelischer Festnahme auf hohem See ++ Wenige Tage vor der traditionellen Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau ist eine ukrainische Drohne nahe dem Zentrum der russischen Hauptstadt in ein Wohnhaus eingeschlagen ++
Trump kündigt Teilöffnung der Straße von Hormus an ++ Krankenkassen – Miersch und Söder fordern Nachbesserungen beim Sparpaket ++ Merz mahnt Koalitionspartner SPD – Handschrift der Union muss erkennbar werden ++ Schweden beschlagnahmt verdächtigen, russischen Tanker in der Ostsee. Man habe das unter syrischer Flagge fahrende Schiff „Jin Hui“ in schwedischen Hoheitsgewässern südlich von Trelleborg geentert ++ Irael fliegt neue Angriffe auf Libanon ++ Telefonat mit Araghtschi – Wadephul verlangt sofortige Öffnung der Straße von Hormus ++ Opec+ erhöht nach Austritt der Emirate Ölförderquote ++ Ukraine meldet Angriff auf Ostsee-Hafen Primorsk und drei Tote nach nächtlichen, russischen Drohnenangriffen ++ Bewaffnete kapern Öltanker vor jemenitischer Küste ++ Expertengremium – Bundesregierung muss mehr für Vermögensaufbau der Bürger am Aktienmarkt tun ++ Agrarminister Rainer fordert Steuerbefreiung für Biokraftstoffe ++ Wetter – Im Süden sonnig, sonst Schauer und Gewitter.
Fake News
Das iranische Regime sperrt den Zugang der Bevölkerung zum Internet inzwischen seit mehr als zwei Monaten.
Talfahrt der russischen Industrie hält elften Monat in Folge an.
Der 3. Mai ist in Polen ein Nationalfeiertag, der an die Einführung der ersten polnisch-litauischen Verfassung im Jahr 1971 erinnert – ntv.de. ++ Red. Am 3. Mai 1791 wurde die Verfassung vom 3. Mai in Polen verabschiedet.
Ukraine – Erstmals seit zwei Jahren: Russland auf dem Rückzug.
Putins Truppen haben nach ukrainischen Angaben erneut schwere Rückschläge erlitten.
Polen – Nationalkonservative PiS will neue Verfassung. Red. Verschuldung – Tusk-Regierung missachtet das Veto-Recht des polnischen Präsidenten im Zusammenhang mit dem SAFE-Programm.
Merz sieht im angekündigten Abzug von US-Soldaten aus Deutschland keinen direkten Zusammenhang mit seiner Kritik an der Politik von US-Präsident Trump. Das Thema Truppenrückzug sei nicht neu.
Bürgerin fragte Merz nach Einschnitten bei der Krankenkassenreform
Die Frau verwies auf ihre Krebserkrankung und erklärte, dass sie sich nicht mal mehr ihre Beerdigung leisten könne. Dann kritisierte sie die aktuell geplanten Einschnitte bei der Krankenkassenreform und dass Bürgern die Vorsorge genommen werde.
Sie fragte Merz, warum diese Sparmaßnahmen bei den Bürgern so gewaltig angesetzt würden, während er selbst zum Beispiel versucht habe, sich noch einmal 64.000 Euro im Jahr aufs Konto zu geben. Damit spielte sie auf Berichte über die infolge einer Bundesverfassungsgerichtsentscheidung geplante Erhöhung der Beamtenbesoldung an, an die auch das Gehalt des Kanzlers gekoppelt wäre.
Bundesinnenminister Dobrindt erklärte inzwischen, dass die Erhöhung geringer ausfalle als ursprünglich geplant.
Nachdem es in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres positive Konjunktursignale gegeben hat, verhindern nun die Auswirkungen des Iran-Krieges vorerst eine wirtschaftliche Erholung. Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich deutlich verschlechtert. Die Entwicklung am Arbeitsmarkt bleibt vor diesem Hintergrund schwach. Arbeitslosigkeit und Unter- beschäftigung haben im April zwar abgenommen, allerdings nur wenig; saisonbereinigt sind beide gestiegen.
Das Risiko, durch den Verlust der Beschäftigung arbeitslos zu werden, ist im langjährigen Vergleich trotz kontinuierlicher Anstiege nach wie vor relativ gering; gleichzeitig sind aber die Chancen, Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung zu beenden, historisch niedrig. Die gemeldete Nachfrage nach Arbeitskräften hat sich auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Die sozialversicherungs- pflichtige Beschäftigung ist im Februar saisonbereinigt weiter gesunken. Die Inanspruchnahme von konjunktureller Kurzarbeit hat im Februar etwas zugenommen und liegt immer noch auf einem etwas erhöhten Niveau.
Europäische Unternehmen und Investoren finanzieren „W Social“
Finanziert wird „W Social“ nach eigenen Angaben von europäischen Unternehmen und Investoren. Betreiber ist ein schwedisches Start-up, die Daten sollen in Finnland verarbeitet werden. Mitgründerin Zeiter erklärte, entgegen früheren Berichten sei die EU bislang nicht finanziell beteiligt. Für Nutzer soll die Verwendung kostenlos sein.
Die Betreiber der geplanten Kommunikationsplattform „W Social“ sehen ein großes Interesse an einem Sozialen Netzwerk mit Sitz in Europa.
SAFE-Programm
Der Rat hat bis zum Ende Nawrockis aktueller Amtszeit 2030 Zeit, einen neuen Vorschlag für die Verfassung zu erarbeiten. Nawrocki versprach bereits bei seiner Amtseinführung im August 2025 die Arbeit an einer neuen Verfassung. Seitdem hat Nawrocki viele Gesetze blockiert, die von der Parlamentsmehrheit verabschiedet wurden. Das führte in mehreren wichtigen Politikfeldern zu einer Blockade, darunter bei der Justizreform, den Verteidigungsausgaben und der Finanzregulierung.
Eisbären Berlin zum zwölften Mal Eishockey-deutscher Meister ++ Antonelli gewinnt Formel-1-Rennen in Miami ++
Wetter
Im Südwesten und im Süden nimmt die Bewölkung zu, und es setzt Regen ein, teils heftig. Im Norden meist trocken. Temperaturen erreichen Marke zwischen 13 und 19 Grad, im Südosten und in der Lausitz bis zu 28 Grad. Schwacher bis mäßiger Südwestwind, im Norden drehend auf Nordwest ++ Hier anklicken für mehr Infos.
Unterhaltung
Ostseewelle, Radio aus Rostock.
Lachecke
Trump, Ramstein und Nobelpreis .. von klaus stuttmann.
Buckelwal – Pudelwohl und voller Freude – Er bläst mehrere Blasfontänen ab.
Trotz der Befreiung von Buckelwal Timmy ist Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) nicht rundum glücklich. Im Gespräch mit dem YouTube-Kanal News5 erhebt er Anschuldigungen und wirft der Rettungsinitiative Wortbruch vor.
Dem Ministerium sei zugesichert worden, dass die Initiative die Daten von Timmys Peilsender übermittelt. Dies sei aber bisher nicht geschehen. Backhaus erklärte: „Was mich wirklich ärgert, ist ausdrücklich: Es war vereinbart, dass uns die Daten übermittelt werden, damit wir ihn auch begleiten können.“
Nachrichten
ADAC kritisiert zögerliche Weitergabe des Tankrabatts an Autofahrer ++ Innenminister, Dobrindt (CSU) verhandelt mit Afghanistan über Abschiebungen ++ Einkommensteuerreform – Klingbeil (SPD) will „in den kommenden Wochen“ sein Konzept präsentieren ++ Iranischer Außenminister Araghtschi formuliert Bedingungen vor neuen Gesprächen mit den USA. Über Inhalte der neuen Initiative wurde zunächst nichts offiziell bekannt ++ Moschee in Memmingen mit Schweinekopf und Tierblut geschändet ++ Erneut Tote bei israelischen Angriffen im Libanon trotz offizieller Waffenruhe ++ Hunderttausende Kubaner protestieren gegen USA ++ Iranische Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi vom Gefängnis ins Krankenhaus verlegt ++ Wetter – Erst sonnig, später bewölkt mit Gewittern – 20 bis 27 Grad.
Fake News
Der US-Stützpunkt Ramstein – Militärische Bedeutung und Wirtschaftsfaktor.
Dobrindt (CSU) verhandelt mit Afghanistan über Abschiebungen.
US-Truppenabzug aus Deutschland – Das hat Deutschland massiv geschadet.
Der Berater des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Anwar Gargasch, hat erklärt, dass nach der „heimtückischen Aggression“ des Iran gegen seine Nachbarn keine einseitige Regelung des Iran hinsichtlich der Freiheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormus vertrauenswürdig sei, wie aus einer Übersetzung des englischsprachigen Diensts von „Al Jazeera“ hervorgeht. „Der gemeinsame internationale Wille und die Bestimmungen des Völkerrechts erweisen sich als primäre Garantie für die Freiheit der Schifffahrt durch diese wichtige Passage und dienen der Stabilität der Region und der Weltwirtschaft in der Nachkriegsphase“, so Gargasch.
Netzfund
Mediamarkt-Mitgründer Walter Gunz und Pferdesport-Unternehmerin Karin Walter-Mommert bezahlen die Rettungsaktion für den gestrandeten Buckelwal. Gunz‘ Motto: Geld für das „Richtige und Gute“ einsetzen. Klar ist ihm aber auch: Das Wichtigste im Leben lässt sich nicht kaufen.
Hinter dem Versuch, den gestrandeten Buckelwal doch noch zu retten, stehen Mediamarkt-Mitgründer Walter Gunz und die Unternehmerin Karin Walter-Mommert. Die Kosten scheinen keine große Rolle zu spielen: Das Ganze werde „schon nicht 100 Millionen kosten“, sagte Gunz der Deutschen Presse-Agentur. „Die Leute denken immer zu viel an Geld. Man darf sich da nicht verkrampfen. Geld ist eine Energie, und man muss sorgfältig damit umgehen.“ Geld, Kraft und Energie müsse man für das Richtige und Gute einsetzen.
Gunz weiß auch: „Glück, Gesundheit, Liebe kann man nicht kaufen“, wie er im Interview mit ntv sagte. Während des Gesprächs ist zweimal sein Handy zu hören. Der Klingelton: ein Quaken.
100 Millionen Euro wären allerdings selbst für Gunz viel Geld. 2018 tauchte er noch mit einem geschätzten Vermögen von 500 Millionen Euro im Reichsten-Ranking des „Manager Magazins“ auf. Gunz wird in diesem Jahr 80 Jahre alt; Kinder, an die er sein Vermögen vererben könnte, hat er nicht. „Ich hab‘ leider keine, weil ich so ein Workaholic war“, sagte er vor Jahren der „Bild“-Zeitung. „Meine Kinder waren der Betrieb, die Menschen, die Tiere, die Ideen.“
Hunderttausende Syrer kehren aus Aufnahmeländern in ihre Heimat zurück aber nicht aus Deutschland!
Die Tochter eines ehemaligen Soldaten der 14. Brigade, hatte Fotos von Soldaten veröffentlicht, die in der Region Charkiw ohne Nahrung und Wasser ausharren mussten. Diese Soldaten sollen aufgrund von Hunger ohnmächtig geworden sein und waren gezwungen, Regenwasser zu trinken. Laut Poberezhniuk reagierte das Kommando nicht auf die dramatische Lage.
„Timmy“ hat es fast geschafft – jetzt ist er im Kattegat bei Dänemark
Das Wal-Rettungsschiff hat gestern kurz nach 21 Uhr die Großer-Belt-Brücke in Dänemark passiert. Mit 6,2 Knoten (rund 11 km/h).
Am Dienstag wurde ein Buckelwal in eine als „Barge“ bezeichnete Konstruktion mit Wasser hineinverlegt. Das Lastschiff wird nun in die Richtung der Nordsee gezogen. Die private Initiative, die für die Bergung verantwortlich ist, plant den Wal um die Nordspitze Dänemarks zu bringen und ihn dort auszusetzen.
Timmys Gesundheitsinfos sind durchwachsen. Fachleute vom Deutschen Meeresmuseum und von der Whale and Dolphin Conservation (WDC) haben erhebliche Zweifel an seinen Überlebenschancen geäußert. In der offenen Nordsee und im Atlantik könnte Timmy keine Gelegenheit zum Ablegen finden und ertrinken. Die private Rettungsinitiative deutete jedoch an, dass Timmy mit einem GPS-Sender ausgestattet wurde, um seine Route zu verfolgen. Zwar wird nach wie vor geglaubt, dass Timmy keine langfristigen Überlebenschancen hat, doch stellt die Rettungsaktion für die Helfer einen erheblichen Erfolg dar.
„Wenn er im Atlantik auf seine Mutter trifft, wird die hoffentlich ordentlich mit ihm schimpfen, wo er denn so lange war“, hatte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus gesagt, nachdem der Buckelwal (max. 6 Jahre alt) vor der Insel Poel in die Barge geschwommen war, die ihn nun Richtung Heimat bringen soll.
Nachrichten
Tankstellen missachten wohl 12-Uhr-Regel
Materialknappheit – Deutsche Industrie beklagt sprunghaften Anstieg ++ Zahl der Arbeitslosen sinkt im April geringfügig um 13.000 ++ Inflation im Euroraum steigt auf 3,0 Prozent ++ Israel stoppt 20 Gaza-Hilfsschiffe – Aktivisten festgenommen in internationalen Gewässern ++ Tankstellen missachten wohl 12-Uhr-Regel ++ Rangliste der Pressefreiheit – Deutschland, Platz 14, rutscht um drei Plätze ab ++ USA ziehen größten Flugzeugträger der Welt nun offenbar ganz aus dem Nahen Osten ab.
VW-Gewinn im ersten Quartal um 28 Prozent eingebrochen
Pro-Iranische Terrorgruppe bekennt sich zu Anschlag auf zwei Juden in London ++ Belgien stoppt Rückbau aller seiner Atomreaktoren ++ Raffinerie PCK wird Wegfall kasachischen Öls kompensieren aus Danzig können ++ Preis für Brent-Öl, 109 usd/159 l steigt auf höchsten Stand seit Anfang 2022 ++ Teil der Union gegen „Nanny-Staat“ -Zuckerabgabe als Bevormundung ++ VW-Gewinn im ersten Quartal um 28 Prozent eingebrochen ++ Pentagon schätzt bisherige Kosten des Iran-Kriegs auf 25 Milliarden Dollar.
Mehr als 50 Staaten wollen Ausstieg aus fossilen Energien vorantreiben ++ Merz besucht Soldaten des Heeres ++ Israelische Marine startet Einsatz gegen Gaza-Hilfsflotte ++ Großbank Unicredit will am 5. Mai Übernahmeangebot für Commerzbank offiziell vorlegen ++ Doppelzimmer in Pflegeheimen nur in Ausnahmefällen zulässig ++ Dänischer Meeresbiologe nennt Rettungsaktion für Buckelwal „Tierquälerei und Geldverschwendung“ ++ Internationaler Kunsthandel – Italien erhält von den USA mehr als 330 geraubte Antiquitäten zurück ++ Wetter – Meist sonnig bei 15 bis 23 im Südwesten Grad.
US-Notenbank, FED lässt Leitzins unverändert bei 3,5-3,75% ++ Trump und Putin sprechen über Iran und befristete Waffenruhe im Ukraine-Krieg ++ Koalition beschließt Anstieg der Renten um 1. Juli um 4,24 Prozent ++
Steuereinnahmen seit 2019 sinken, Ausgaben steigen
EU-Kommission – Facebook und Instagram schützen Kinder nicht ausreichend. Etwa zehn bis zwölf Prozent der Kinder unter 13 Jahren nützeb Instagram oder Facebook ++ Gesundheit – „Einschnitte für die Versicherten sind notwendig“ ++ Herausforderung für Deutschland – Steuereinnahmen seit 2019 sinken, Ausgaben steigen ++ Waldbrandgefahr in Süddeutschland hoch ++ Deutsche Unternehmen planen massiven Stellenabbau ++ Libanon verurteilt erneut israelischen Angriff auf Zivilschützer ++ Flughafen-Check-in soll künftig auch rein digital funktionieren ++ Früherer US-FBI-Direktor Comey erneut angeklagt ++ Verdi in Sachsen-Anhalt ruft für heute zu ganztägigem Warnstreik im Nahverkehr auf ++ Verdi weitet Warnstreiks bei Telekom aus ++ Kahn mit Buckelwal ist auf dem Weg in die Nordsee ++ Wetter – Sonnig, Temperaturen von 11 Grad im Südosten bis 22 Grad im Südwesten.
Banken im Euroraum verschärfen Kreditvergabe
Epstein-Affäre – Britisches Parlament lehnt Untersuchung zu Botschafter-Ernennung ab ++ In den kommenden Jahren droht Defizit von rund 140 Milliarden Euro ++ Bundesregierung will Investitionen in die Ukraine fördern ++ Bayern kippt eigenes Klimaziel – Neutralität nun erst ab 2045 ++ Razzien in Nordrhein-Westfalen gegen die türkische „Hells Angels und Osmanen Germania“, sie haben mit mit Motorradromantik und Sport nichts zu tun ++ Niedrige Geburtenrate löst Kritik an Politik aus ++ EU-Parlament beschließt besseren Schutz für Hunde und Katzen ++ ChatGPT-Firma geht gegen Urteil zu Nutzung von Liedtexten von Reinhard Mey, Herbert Grönemeyer und anderen in Berufung ++ Alle vier Werktage stirbt ein Beschäftigter auf deutschen Baustellen ++ Banken im Euroraum verschärfen Kreditvergabe ++ Viele Staaten immer stärker durch hohe Verschuldung belastet ++ Einheitliche Ladebuchsen für neue Laptops seit heute Pflicht
Fake News
Trump kritisiert Merz – „Hat keine Ahnung, wovon er spricht“.
Haushalt – Geplant sind im kommenden Jahr Ausgaben von 543 Milliarden Euro, neue Schulden wachsen auf rund 111 Milliarden Euro, nach 98 Mrd. in diesem Jahr.
Trump – USA prüfen Truppenreduzierung in Deutschland.
Der ukrainische Generalstab veröffentlicht neue Verlustzahlen zu den russischen Truppen in der Ukraine. Demnach soll Russland seit dem 24. Februar 2022 rund 1.328.820 Soldaten in der Ukraine verloren haben. Allein innerhalb von 24 Stunden betrage die Zahl der Verluste 1180. Dem Bericht aus Kiew zufolge sollen unter anderem außerdem zwei Panzer, 54 Artilleriesysteme und 1775 Drohnen zerstört worden sein. Insgesamt soll Russland laut der Ukraine seit Beginn des Großangriffs 11.894 Panzer, 40.825 Artilleriesysteme, 1356 Flugabwehrsysteme und 435 Flugzeuge, 350 Hubschrauber, 262.033 Drohnen, 33 Schiffe sowie zwei U-Boote verloren haben. Westliche Schätzungen nennen geringere Verlustzahlen – wobei das auch nur Mindestwerte sind.
Netzfund
Rund sieben Monate vor den US-Zwischenwahlen hat das Oberste Gericht der USA eine Entscheidung von erheblicher politischer Tragweite gefällt. Die Richter am Supreme Court erklärten den Zuschnitt von Wahlkreisen im südlichen Bundesstaat Louisiana für ungültig. Darauf hatten US-Präsident Donald Trump und seine republikanische Partei gehofft: Der Richterspruch dürfte ihre Chancen bei den kommenden Zwischenwahlen im November nun deutlich erhöhen.
Merz fordert einen höheren Druck auf den Iran, um die Regierung in Teheran im Streit um das Atomprogramm zum Einlenken zu bewegen. „Vor dem Europäischen Rat in der letzten Woche auf Zypern habe ich dafür geworben, den Sanktionsdruck auf Teheran jetzt noch einmal zu erhöhen“, sagt Merz bei einem Besuch auf dem Truppenübungsplatz im niedersächsischen Munster. Denn die Blockade der Straße von Hormus bedeute massive wirtschaftliche Schäden für alle. „Unsere Botschaft lautet daher: Der Iran muss an den Verhandlungstisch kommen, er muss aufhören, auf Zeit zu spielen, er darf nicht länger die ganze Region und letztendlich die ganze Welt zur Geisel nehmen“, sagt Merz. „Das militärische Nuklearprogramm im Iran muss beendet werden, es darf keine Schläge mehr gegen Israel und die Partner in der Region geben.“
Sport
Champions-League – PSG schlägt Bayern im Halbfinal-Hinspiel 5:4 ++ Atletico Madrid – Arsenal London 1:1 ++ Afghanische Frauen-Mannschaft darf wieder an Turnieren teilnehmen.
Buckelwal soll lebend Richtung Nordseee gerettet werden!
Buckelwal soll lebend in Kahn gerettet werden – Rettung startet am Dienstag um 6 Uhr.
Der Buckelwal, der vor der Insel Poel bei Wismar gestrandet ist, wird mit einer Lastkahn in die Nordsee transportiert. Die Rettungsaktion umfasst mehrere technische Vorbereitungen und die Nutzung einer Rinne, um den Wal sicher in den Kahn zu bringen. Die Initiative hat bereits den Zustimmung des Umweltministeriums erhalten und plant, den Wal in dreieinhalb Tagen an Fehmarn vorbei bis zur Nordsee zu bringen. Dort wird der Zustand des Walbullen bewertet, um festzustellen, wie gut er die Reise überstanden hat.
Der Lastkahn, der den Wal samt Wasser aufnehmen soll, erreichte bis zum späten Sonntagnachmittag aus der Elbe kommend zunächst den Nord-Ostsee-Kanal. In der Nacht zu Montag kam er dann in der Kieler Förde an.
Damit am Dienstagmorgen – voraussichtlich ab 6 Uhr – die Bergung des Wals beginnen kann, sind noch ein paar Umbauarbeiten an der Barge notwendig. „Die Schott wird demontiert, abgenommen und gegen ein Netz ausgetauscht, damit der Wal immer Frischwasser hat“, erklärt Babbel den Hintergrund. Zudem sollen eine Folie und Sandsäcke ausgelegt werden. Letztere sollen das Tier stabilisieren. „So ein großer Aufwand ist das nicht“, kommentiert der Tauchunternehmer.
Für den Waltransport sei eine Genehmigung zur Sondernutzung eingeholt worden, damit der Transport in dieser Form stattfinden darf. Durchschnaufen ist für Babbel und sein Team auf der schwimmenden Plattform bis dahin aber nicht angesagt. Die Rinne, durch die der Wal der Kirchsee entkommen soll, werde bis zur Ankunft des Gespanns weiter optimiert. „Durch die Strömung bei Hoch- und Niedrigwasser kommen Sedimente rein. Heute beseitigen wir die Untiefen, die dadurch entstehen. Ansonsten sind wir mit der Rinne fertig und warten, dass die Barge kommt.
Nachrichten
Terrorismus – Russisches Ministerium habe deutschen Botschafter Lambsdorff einbestellt ++ Ex-Bundesfinanzminister Lindner bekommt Stelle als Vorstandsvorsitzender von „Autoland“ ++ Irans Außenminister Araghtschi besucht in Sankt Petersburg Putin. Araghtschi gibt USA Schuld an Stagnation der Friedensverhandlungen ++ Mieten steigen bundesweit um 3,5 Prozent ++ Verdi ruft für Mittwoch zu ganztägigem Warnstreik im Nahverkehr auf ++ Anschlag in Kolumbien – Zahl der Toten steigt auf 20 ++ Deutsche Kontrollen an Grenze zu Luxemburg waren 2025 rechtswidrig ++ Syrischer Ex-Wärter wegen Mordes in 70 Fällen angeklagt ++ Auftakt im Prozess um Anschlag auf israelisches Rüstungsunternehmen.
Jedes sechste Todesopfer im Straßenverkehr ist Fahrradfahrer ++ Verbraucher in Deutschland sind so pessimistisch wie zuletzt Anfang 2023 ++ Nordkorea eröffnet Gedenkstätte für Soldaten, die in der Ukraine getötet sind ++ Pazifik – US-Militär tötet drei Menschen bei Angriff auf mutmaßliches Drogenschmuggler-Boot ++ Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt ++ Iran unterbreitet Plan für Kriegsende. Der Plan sehe die Aufhebung der Blockade der Straße von Hormus vor. Verhandlungen über das iranische Atomprogramm würden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Mehr als 50 Boote bringen von Sizilien aus für die Gaza Hilfmitteln ++ Trotz Waffenruhe – Mehr als ein Dutzend Tote im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah ++ Israel – Bennett und Lapid wollen ihre Parteien zusammenschließen und Netanjahu bei Parlamentswahl herausfordern ++ Wetter – Im Osten und im süden heiter, sonst bewölkt, Temperaturen 12 bis 22 Grad.
Attentat auf Trump – Täter wurde gefasst ++ICE-Ticketpreise sollen ein Jahr stabil bleiben ++ Gedenken an die Opfer der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl vor 40 Jahren ++ UNO-Generalsekretär Guterres verurteilt Angriffe von Terrorgruppen in Mali ++ Netanjahu ordnet weitere Angriffe im Libanon an ++ Die ersten Kommunalwahlen finden im Westjordanland und im Gazastreifennach nach 29 Jahren Pause statt ++ Bombenanschlag in Kolumbien mit 14 Toten und Verletzten. Laut Regierung sind Terroristen und Drogenschmuggler für die Gewalttat verantwortlich.
Orbán verzichtet auf Sitz im Parlament ++ Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz gegen Waldbrände im österreichischen Kärnten ++ Bauministerin Hubertz will Vermieter an Kostenanstieg bei Einbau von Öl- und Gasheizungen beteiligen ++ Konsequenzen aus der Affäre um die Förderung von Projekten zur Antisemitismusprävention – Wedl-Wilson-Rücktritt ++ Rede im Stil Hitlers gehalten – AfD-Landesschiedsgericht schließt Alexander Eichwald nach umstrittener Rede aus Partei aus ++ Ukraine will Militärkooperation mit Aserbaidschan verstärken.
Fake News
Selenskyj wirft Russland „nuklearen Terrorismus“ vor.
Merz – Keine Kürzungen der gesetzlichen Renten.
Klingbeil will härter gegen Steuerbetrug vorgehen.
Ungarn – Magyar wirft Oligarchen aus Orbán-Umfeld Kapitalflucht vor.
Merz (CDU) glaubt nicht, dass die USA den Krieg im Iran schnell beenden können. „Weil die Iraner offensichtlich stärker sind als gedacht und die Amerikaner offensichtlich auch in den Verhandlungen keine wirklich überzeugende Strategie haben“, sagte Merz bei einer Diskussion mit Schülern in Marsberg im Sauerland.
„Das Problem bei solchen Konflikten ist immer: Da muss man ja nicht nur rein, da muss man auch wieder raus. Das haben wir ganz schmerzhaft bei Afghanistan gesehen, 20 Jahre lang. Wir haben das im Irak gesehen.“
Dabei teilte er auch gegen Trumps Regierung aus. Die Amerikaner seien im Iran „ganz offensichtlich ohne jede Strategie in diesen Krieg gegangen“, kritisierte Merz. Deshalb sei es umso schwerer, den Konflikt nun wieder zu beenden. „Zumal die Iraner offensichtlich sehr geschickt verhandeln – oder eben sehr geschickt nicht verhandeln“, sagte Merz. „Da wird eine ganze Nation gedemütigt durch die iranische Staatsführung.“
Netzfund
Der mutmaßliche Schütze vom Washingtoner Presse-Dinner soll kurz vor seiner Tat ein Manifest an seine Familie verschickt haben. Darin habe er die Sicherheitsvorkehrungen am Tatort verhöhnt und Regierungsmitglieder als Ziele aufgelistet, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Polizeikreisen. Der Mann habe sich selbst als „Friendly Federal Assassin“ (freundlicher Bundes-Attentäter) bezeichnet. Er sei dem Manifest zufolge mit mehreren Waffen in das Hotel gelangt, ohne dass jemand in ihm eine Bedrohung gesehen habe.
Der mutmaßliche Angreifer soll heute einem Bundesgericht vorgeführt werden. Er erwarte, dass der 31-Jährige heute formell beschuldigt werde, sagte US-Justizminister Todd Blanche dem Fernsehsender CBS. Der Mann kooperiere nicht mit den Ermittlern, fügte er an. Aus Ermittlerkreisen war am Sonntag verlautet, der mutmaßliche Täter habe Trump und mehrere US-Regierungsmitglieder töten wollen. Trump selbst äußerte sich ähnlich und bezeichnete ihn als „sehr gestörten Mann“. Der Schütze habe ein anti-christliches Manifest verfasst, erklärte der Präsident weiter.
Seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine gab es in Russland wiederholt Attentate, Bombenanschläge und andere Angriffe, bei denen Zivilisten oder Uniformierte getötet wurden. Der FSB meldet zudem immer wieder angeblich verhinderte Terroranschläge und Festnahmen von Verdächtigen, denen Verbrechen im Auftrag ukrainischer Geheimdienste vorgeworfen werden.
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hatte vor einer Woche nach eigenen Angaben eine deutsche Staatsbürgerin wegen eines angeblichen Terrorverdachts festgenommen. Die 1969 geborene Frau soll angeblich versucht haben, im Auftrag ukrainischer Geheimdienste in der Stadt Pjatigorsk in der Region Stawropol im Nordkaukasus einen Terroranschlag auszuführen.
Papst – Wir werden Segnung homosexueller Paare nicht billigen!
Papst Leo XIV. ist bei der Segnung homosexueller Paare durch die katholische Kirche in Deutschland nicht einverstanden.
Mit Blick auf die Deutsche Bischofskonferenz und verschiedene Bistümer stellte das Oberhaupt der katholischen Weltkirche klar, dass der Vatikan mit einer weitergehenden Liberalisierung „nicht einverstanden“ sei.
Der Papst reagierte auf das Vorgehen des früheren Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der in seinem Bistum München und Freising die förmliche Segnung homosexueller Paare offiziell erlaubt hat.
Grundlage dafür ist eine Empfehlung der Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Ende 2023 hatte der inzwischen verstorbene Papst Franziskus Segnungen mit Einschränkungen zugelassen.
Papst Leo XIV. – Er sei mit Segnung homosexueller Paare nicht einverstanden
Dessen Nachfolger erklärte im Flugzeug nun, der Vatikan sei mit förmlichen Segnungen von homosexuellen Paaren „nicht einverstanden über das hinaus, was von Papst Franziskus erlaubt sei, dass alle den Segen erhalten können„.
Auch bisher schon hatten katholische Priester in Deutschland gleichgeschlechtliche Paare gesegnet – allerdings bewegten sie sich dabei in einer kirchenrechtlichen Grauzone. Inzwischen sei diese Praxis in mehreren Bistümern durch Handreichungen ausdrücklich ermöglicht.
Kirchenrechtlich bleibt die Lage jedoch umstritten. Eine kirchliche Trauung ist weiterhin ausgeschlossen! Die Ehe ist in der katholischen Kirche Mann und Frau vorbehalten.
Im Dezember 2023 veröffentlichte das vatikanische Dikasterium für die Glaubenslehre die Erklärung „Fiducia supplicans“, die die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Diese Segnungen sind jedoch nicht als feierliche Hochzeitsriten zu verstehen und sollen keine offizielle Billigung der homosexuellen Partnerschaft darstellen.
Nachrichten
Bundestag – Tankrabatt und Entlastungsprämie verabschiedet ++ Das israelische Militär hat eine Raketenabschussrampe der Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen ++ Tote und Verletzte bei russischem Angriff auf Odessa ++ Fridays for Future – Proteste in mehr als 60 Kommunen angekündigt.
Papst kritisiert Segnung homosexueller Paare scharf – „Könnte für Uneinigkeit in der katholischen Kirche sorgen“ ++ FDP-Politikerin, Strack-Zimmermann – Partei nicht nach rechts verschieben.
Digitalsteuer – Trump droht Großbritannien mit hohen Zöllen
Senioren-Union distanziert sich von Merz bei Rentenreform ++ Papst Leo ruft USA und Iran zu neuen Verhandlungen auf ++ Hausärzte bezeichnen Sparpläne von Ministerin Warken als „Zerstörungsprogramm“ ++ Digitalsteuer – Trump droht Großbritannien mit hohen Zöllen ++ Facebook plant etwa jeden zehnten Job streichen ++ Behörden warnen vor giftigem Regen nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Raffinerie in Russland.
Hannover Messe dauert künftig nur noch vier Tage
Neuer US-Verwalter in Venezuela angekommen ++ Polizeichef Masemola in Südafrika wegen Korruptionsaffäre suspendiert ++ Porsche – Mitarbeiter bekommen wegen schlechter Geschäftszahlen keine Prämie für 2025 ++ Bundestag beschließt höhere Klimaziele für Kraftstoffe.
Papst Leo beendet Afrikareise ++ Warner-Aktionäre billigen Kauf durch Paramount ++ Trump droht wegen Minen mit neuen Angriffen auf iranische Boote.
Versandhandel aus China Gefahr für den deutschen Handel
Rumänische Regierungskoalition zerbricht ++ Lufthansa will Geld für Handgepäck ++ Italiens Abschiebezentren in Albanien rechtens mit EU-Regeln ++ Schah-Sohn Pahlavi wirbt bei Besuch für Wandel im Iran und kritisiert Deutschland ++ Handelsverband geht von Milliardenverlust für deutsche Wirtschaft durch Versandhandel aus China.
Ein russisches Kriegsschiff eskortiert mehrere russische Frachter durch den Ärmelkanal
Stiftung Warentest muss für wirtschaftliche Folgen eines fehlerhaften Testurteils haften ++ Teheran meldet erste Einnahmen aus Maut-Gebühr für Straße von Hormus ++ Italien lehnt US-Vorschlag ab, wir werden Iran bei Fußball-WM nicht ersetzen ++ Unfall in hessischer Lederfabrik. Mitarbeiter starben an Schwefelwasserstoffvergiftung ++ Ministerpräsident Woidke will Produktion der Raffinerie in Schwedt über mit Liferungen aus Danzig oder Rostock sichern.
Schokoladenhersteller Ritter Sport baut erstmals Stellen ab ++ Zwei mutmaßliche ausländische Agenten bei Verkehrskontrolle in Bayern gefasst. Demzufolge wird den aus der Ukraine und aus Lettland stammenden Männern Agententätigkeit zu Sabotagezwecken vorgeworfen.
London und Paris verlängern Abkommen zur Bekämpfung irregulärerMigration ++ Kubicki über AfD – „Ich kenne keine Brandmauer“ ++ Türkischer Parlament stimmt für umstrittenes Social-Media-Verbot. Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren ist es demnach verboten, Konten in Onlinediensten anzulegen.
Iran dementiert US-Treffen in Pakistan – Washington hält dagegen
Suspendierung nach Mobbing-Fällen. Drei Beamte der Polizei Mönchengladbach nicht mehr im Dienst ++ Trotz verlängerter Waffenruhe. Israels Armee greift Raketenabschussrampen im Libanon an. Offenbar sechs Menschen getötet ++ Waffenruhe auf israelisch. Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sollen 13 Menschen getötet.
Fake News
Wie das Schmelzen der Arktis unser Wetter beeinflusst.
Trump verkündet Verlängerung der Waffenruhe im Libanon. Was haben die USA mit dem Krieg im Libanon zu tun?
Klingbeil – Steuerreform vor allem für Einkommen bis 3.000 Euro.
Zukunftstag – Girls‘ und Boys‘ Day gegen Geschlechterungleichheit im Beruf.
Trump hat der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, der Iran plane, ein Angebot zu unterbreiten und will US-Forderungen erfüllen.
Mögliche VerhandlungenIrans Außenminister beginnt Gespräche in Pakistan. US-Unterhändler Witkoff und Kushner werden heute erwartet.
SPD – Aussetzen der Schuldenbremse denkbar, falls wirtschaftliche Folgen des Iran-Kriegs anhalten. Red. Schuldenbremse sei durch die Reform von März 2025 wurden die Kreditspielräume deutlich erweitert worden.
Schwarz-Rot ist die letzte anständig demokratische Regierung.
Tucker Carlson, der konservative Medienmoderator, seine YouTube-Sendung aufnimmt, könnte kaum weiter von dem Fox-News-Studio entfernt sein, in dem er seinen Namen machte. Jeden Abend fast sieben Jahre lang wurde Carlson aus Washington, DC, auf die Fernsehbildschirme von Millionen Amerikanern übertragen. Dort hielt er seine berüchtigt leidenschaftlichen Verteidigungen von Donald Trump und startete wütende Angriffe auf die politischen Gegner des Präsidentschaftsanwärters.
Er verkörperte die Maga-Bewegung. Sein riesiges Publikum bei Fox machte ihn zu einer nationalen Medienfigur, und seiner anhaltenden Beliebtheit unter Trumps Anhängern wird zugeschrieben, geholfen zu haben, den Präsidenten zweimal ins Weiße Haus zu bringen.
Doch seitdem hat sich vieles verändert. Carlson hat eine Neuerfindung nach der anderen durchlaufen, wodurch er sich von einem Primetime-Kabelnachrichten-Moderator in einen Alt-Media-Mogul verwandelte.
In einer bemerkenswerten Kehrtwende am Montag sagte der 56-Jährige – dessen Unterstützung für den Präsidenten Klagen, den Aufruhr vom 6. Januar und zwei Amtsenthebungsverfahren überstand, er glaube nun, diejenigen, die für Trump gestimmt hätten, seien getäuscht worden, und entschuldigte sich für seine Rolle dabei.
„Ich denke schon, dass es ein Moment ist, in dem wir mit unserem eigenen Gewissen ringen müssen. Wir werden lange davon gequält werden“, sagte er. „Ich möchte sagen, dass es mir leid tut, Menschen in die Irre geführt zu haben.“
Sein Flehen um Vergebung folgte auf monatelang wachsende Spannungen mit dem Präsidenten. Stunden nachdem Trump am 28. Februar die erste Runde von Luftangriffen auf den Iran gestartet hatte, sagte Carlson einem Reporter von ABC News, die Angriffe seien „absolut widerlich und böse“.
Er habe nach Angaben der New York Times Trump bei mehreren Besuchen im Weißen Haus im vergangenen Jahr gedrängt, keinen Krieg mit dem Iran zu beginnen. Der Präsident ignorierte ihn.
In den USA häufen sich Fälle von toten oder vermissten Wissenschaftlern aus dem Umfeld sensibler Forschungsbereiche. Inzwischen sucht das FBI nach möglichen Gemeinsamkeiten, auch der Kongress schaltet sich ein. Behörden warnen zwar vor voreiligen Schlüssen – nehmen die Fälle aber ernst.
Eine Reihe von Todesfällen und Vermisstenfällen unter Menschen mit Verbindungen zu sensibler US-Forschung sorgt in den USA für Unruhe. Nach Angaben des US-Senders CNN geht es um mindestens zehn Personen aus den Bereichen Nuklearforschung, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung, die in den vergangenen Jahren gestorben sind oder verschwanden. Das FBI prüft nun, ob zwischen den Fällen ein Zusammenhang besteht.
Die Bundespolizei erklärte laut CNN, sie suche „nach Verbindungen zwischen den vermissten und verstorbenen Wissenschaftlern“. Die Behörde arbeite dabei mit dem Energieministerium, dem Verteidigungsministerium sowie mit staatlichen und lokalen Ermittlern zusammen, „um Antworten zu finden“, zitiert der Sender die Beamten.
Auch politisch wächst offenbar der Druck. Der von Republikanern geführte Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses kündigte ebenfalls Ermittlungen an. In einer Mitteilung des Ausschusses heißt es, die Berichte werfen „Fragen nach einer möglichen finsteren Verbindung“ zwischen den Todes- und Vermisstenfällen auf. Ausschusschef James Comer sagte bei Fox News: „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass das Zufall ist.“ Der Kongress sei „sehr besorgt“ und betrachte das Thema inzwischen als Frage der nationalen Sicherheit.
Kernphysiker vor eigener Haustür erschossen
Gleichzeitig mahnen andere Politiker zur Zurückhaltung. Der demokratische Abgeordnete James Walkinshaw, ebenfalls Mitglied des Ausschusses, sagte CNN, eine Untersuchung sei zwar gerechtfertigt, er sei aber nicht überzeugt, dass hinter den Fällen ein koordiniertes Motiv stecke. „Die Vereinigten Staaten haben Tausende Nuklearwissenschaftler und Nuklearexperten“, sagte er CNN. Ein ausländischer Gegner könne das US-Programm kaum entscheidend schwächen, indem er zehn Personen ins Visier nehme.
Tatsächlich unterscheiden sich die Fälle erheblich. CNN berichtet von ungeklärten Tötungsdelikten, Vermisstenfällen ohne Hinweise auf Fremdeinwirkung und Todesfällen, bei denen Familien auf Vorerkrankungen oder persönliche Probleme verweisen. Behörden hätten bislang keine Verbindungen zwischen den einzelnen Fällen hergestellt.
Zu den bekanntesten Fällen zählt der des MIT-Physikers Nuno Loureiro. Der Kernphysiker und Fusionsforscher wurde im Dezember 2025 vor seinem Haus in Massachusetts erschossen. Der Täter wurde zwar kurze Zeit später gefasst. Sein Motiv ist bis heute allerdings völlig unklar.
Ein ähnliches Schicksal ereilte auch den Astrophysiker Carl Grillmair. Der 67-Jährige wurde vor wenigen Monaten in seinem Haus nahe Los Angeles erschossen. Nach Angaben des Senders KABC nahmen die Behörden einen Verdächtigen fest, gehen aber bislang nicht davon aus, dass dieser Grillmair persönlich kannte. Grillmair arbeitete am California Institute of Technology, hatte Verbindungen zur Nasa und war vor allem für seine Forschungen zur Suche nach Wasser auf Planeten außerhalb unseres Sonnensystems bekannt.
„Kein Stein wird auf dem anderen bleiben“
Mindestens genauso mysteriös ist der Fall des pensionierten Luftwaffengenerals William Neil McCasland, der Ende Februar 2026 sein Haus in Albuquerque verließ und seitdem nie wieder gesehen wurde. Dem Polizeibericht zufolge ließ er sein Handy und sogar seine Brille, die er immer trug, zurück. Selbst Wochen später fehlt von dem 68-Jährigen immer noch jede Spur. Auch die Raumfahrtingenieurin Monica Reza, frühere Direktorin der Materials Processing Group am Jet Propulsion Laboratory (JPL), einem führenden Nasa-Labor für Raumfahrtmissionen, verschwand im Juni 2025 bei einer Wanderung in einem Waldgebiet bei Los Angeles.
Michael David Hicks, ein früherer Kollege von Reza am JPL, starb bereits im Juli 2023 im Alter von 59 Jahren. Woran er starb, wurde nicht bekannt gegeben. Seine Tochter Julia Hicks sagte CNN, ihr Vater habe schon länger gesundheitliche Probleme gehabt. Die aktuellen Spekulationen über einen möglichen Zusammenhang mit anderen Fällen hätten sie „aufgewühlt“. Aber: „Soweit ich meinen Vater kenne, gibt es keine logische Spur, die ihn in diese mögliche bundesweite Untersuchung hineinziehen würde“, sagte sie.
Inzwischen befasst sich auch das Weiße Haus mit dem Thema. Präsident Donald Trump sprach von „ziemlich ernsten Dingen“ und sagte vor Reportern: „Ich hoffe, es ist Zufall, aber wir werden es in der nächsten anderthalb Wochen wissen.“ Sprecherin Karoline Leavitt erklärte, das Weiße Haus arbeite „aktiv mit allen relevanten Behörden und dem FBI zusammen, um alle Fälle gemeinsam zu prüfen und mögliche Gemeinsamkeiten zu identifizieren“.
Noch ist unklar, ob es zwischen den Fällen tatsächlich eine Verbindung gibt. Die Ermittlungen würden jedoch „vor dem Hintergrund der jüngsten und berechtigten Fragen“ geführt, so Leavitt. Es werde „kein Stein auf dem anderen bleiben“, versicherte sie. FBI-Direktor Kash Patel erklärte gegenüber Fox News, man werde gezielt prüfen, ob es Verbindungen zu klassifiziertem Zugang, zu geheimen Informationen oder zu ausländischen Akteuren gebe. „Wenn es Hinweise gibt, die auf böswilliges Handeln oder eine Verschwörung hindeuten, wird dieses FBI die entsprechenden Festnahmen vornehmen.“
Sport
Bundesliga, 31 Spieltag.
RB Leipzig schlägt mit 3-1 FC Union Berlin ++ Tennisprofi Carlos Alcaraz wird seinen Titel bei den French Open in diesem Jahr nicht verteidigen können. Wie der Spanier bekannt gab, muss er wegen einer Verletzung am Handgelenk länger pausieren.
2. Bundesliga, 31. Spieltag. 1. FC Kaiserslautern verliert mit 0:2 gegen Eintracht Braunschweig ++ Düsseldorf gewinnt gegen Dresden mit 3:1.
Orban gibt die Blockade auf – EU-Staaten geben 90-Milliarden-Hilfspaket für Ukraine frei!
Nach monatelanger Blockade durch Ungarn kann die EU einen 90-Milliarden-Kredit für die Ukraine auf den Weg bringen. Die Hälfte des Geldes soll bereits in diesem Jahr fließen. Der Hauptzweck: Finanzierung der ukrainischen Verteidigung gegen Russland.
Ungarns scheidender Ministerpräsident hat seine Blockadehaltung aufgegeben und dem EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine sowie neuen Sanktionen zugestimmt. Damit können die Gelder an die Ukraine ausgezahlt werden. Orban hatte die Zustimmung monatelang verweigert.
Kurz vor dem Machtwechsel in Budapest gibt der scheidende ungarische Ministerpräsident Viktor Orban seine Blockadehaltung auf. Die zyprische EU-Ratspräsidentschaft teilte am Mittwoch mit, die EU-Staaten haben das 90-Milliarden-Euro-Paket für die Ukraine freigegeben. Viktor Orban stimmte dem zu. Auch für neue Russland-Sanktionen wurde nun grünes Licht gegeben.
Ungarn hat das Sanktionspaket und den Milliardenkredit an die Ukraine monatelang blockiert. Orban argumentierte, dass dies den Krieg lediglich in die Länge ziehen, aber nichts zur Lösung des Konflikts beitragen würde. Am 12. April hatte Orban und seine Fidesz-Partei allerdings die Parlamentswahlen in Ungarn verloren. Sein designierter Nachfolger im Amt, Peter Magyar, verspricht einen EU-freundlicheren Kurs.
Die Ukraine hat sich massiv in den Wahlkampf eingemischt. Wladimir Selensky drohte Orban mit physischer Gewalt. Schwerwiegender aber war, dass die Ukraine die Ölversorgung Ungarns über die Druschba-Pipeline unterbrochen hatte. Angeblich haben russische Angriffe die Pipeline unbrauchbar gemacht. Belege dafür legte die Ukraine keine vor. Sie verweigerte zudem Inspektionen vor Ort. Inzwischen sei die Pipeline repariert. Die Ukraine will nun den Öltransit wieder aufnehmen.
Ungarn wird sich jedoch wie auch die Slowakei und Tschechien nicht an der Haftung für den EU-Kredit an die Ukraine beteiligen. Die Länder haben ihre grundsätzliche Zustimmung zu dem Kredit von dieser Ausnahmeregelung abhängig gemacht. Orbans Nachfolger Magyar hat bereits deutlich gemacht, dass er an dieser Bedingung festhalten will.
Die Ukraine benötigt die Gelder dringend, um ihren Schuldendienst zu leisten, ihre Staatlichkeit aufrecht erhalten zu können, vor allem aber, um in der Lage zu sein, den Krieg fortzuführen.
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MSC Francesca – Containerriese blockiert Elbe vor Hamburg
Die MSC Francesca gehört zur sogenannten Megamax-Klasse, den größten Containerschiffen der Welt. Der max.Tiefgang 16,50 m. Diese Schiffe sind das Rückgrat des globalen Handels und transportieren Waren zwischen Asien und Europa. Gebaut wurde sie für die Mediterranean Shipping Company (MSC), eine der weltweit größten Reedereien mit Sitz in Genf.
Havarie: Das Containerschiff MSC Francesca ist am frühen Morgen des 22. April 2026 auf der Elbe bei Blankenese auf Grund gelaufen.
Schiffsgröße: – Das Schiff ist rund 400 Meter lang und hat eine Ladekapazität von über 23.000 Standardcontainern (TEU).
Blockade – Die Havarie blockiert die Fahrrinne und damit die Hauptzufahrt zum Hamburger Hafen, Deutschlands größtem Seehafen.
Einsatzleitung – Das Havariekommando in Cuxhaven hat die Gesamteinsatzleitung übernommen und koordiniert die Bergungsmaßnahmen.
Ursache – Die genaue Ursache ist noch unklar; ein technischer Defekt an der Ruderanlage wird derzeit als wahrscheinlichste Hypothese untersucht.
Bergungsplan – Ein erster Bergungsversuch bei Hochwasser ist geplant, wofür mehrere Hochseeschlepper im Einsatz sind.
Auswirkungen – Mehrere Dutzend Schiffe stauen sich auf der Nordsee und können den Hafen nicht anlaufen, was zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden führen kann.
Nachrichten
Lufthansa streicht 20.000 Kurzstreckenflüge ++ BDA-Chef Kampeter – Wir brauchen Bürokratieabbau, Sozialreformen und andere Energiepreispolitik ++ Botschafter der EU-Länder stimmen über Auszahlung des Milliarden-Kredits für die Ukraine ab ++ Amnesty International – „Unterdrückungsapparat“ in Venezuela besteht weiter ++ Linnemann zur Rente – „SPD muss Realitäten ins Auge blicken“ ++ Klage gegen Gasbohrungen vor Borkum gescheitert ++ Zweiter Castor-Transport aus Jülich hat Ahaus erreicht.
Lockerungen bei Gentechnik in der EU geplant
Umstrittene Krankenkassenbeiträge für Bürgergeld-Empfänger. Union pocht auf Bund-Entlastung ++ Am Frankfurter Flughafen ist Terminal 3 eröffnet ++ Großbritannien beschließt Verbot von Tabakverkauf an junge Menschen unter 17 Jahren ++ Wadepuhl besucht Irland ++ Magyar werde voraussichtlich am 9. Mai zum Ministerpräsident von Ungarn ++ Lockerungen bei Gentechnik in der EU geplant ++ Wetter – Meist sonnig, 14 bis 20 Grad.
Keine EU-Sanktionen gegen Israel
Trump gibt Verlängerung der Waffenruhe bekannt bis die Führung im Iran einen Vorschlag unterbreite ++ Keine EU-Sanktionen gegen Israel, nur Spanien, Irland und Slowenien plädierten dafür ++ Trotz der Waffenruhe setzt sich der gegenseitige Raketenbeschuss zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon fort ++ Druschba-Pipeline ist wieder betriebsbereit und EU dringt auf schnelle Freigabe der von Ungarn blockierten Hilfen für Kiew ++ Merz – Gesetzliche Rente wird nicht mehr ausreichen. SPD kritisiert Vorstoß.
VW will Produktionskapazität um eine Million Autos senken
USA stoppen Öltanker ohne Flagge im Indischen Ozean zwischen Sri Lanka und Indonesien ++ Bundesgesundheitsministerin Warken plant Einschnitte für Pflegeheimbewohner ++ Anklage gegen Mann aus Syrien erhoben – Terrogefahr ++ VW-Chef Blume will Produktionskapazität um eine Million Autos senken ++ Bischof Marx erlaubt katholische Segnung von homosexuellen Paaren im Bistum München und Freising ++ Japan will den Export von mehr Rüstungsgütern erlauben ++ Beschäftigte in Ostdeutschland verdienen 17 Prozent weniger ++ Mehr als 80 Prozent der deutschen Firmen von Iran-Krieg betroffen.
Hersteller Hipp – „Sind Opfer einer Erpressung„
Amnesty International – Trump ist „Brandbeschleuniger“ bei Abbau der Menschenrechte – „Bundesregierung schweigt zu häufig“ ++ Präsident des Reservistenverbandes für Altersgrenze von 70 Jahren ++ Arbeitsministerin Chavez-De Remer verlässt Trump-Kabinett ++ Vergiftete Babynahrung. Hersteller Hipp – „Sind Opfer einer Erpressung“ ++ Apple bekommt neuen Chef – John Ternus ++ Musk erscheint nicht zu Anhörung in Paris wegen pornografischer Darstellungen durch KI-Assistent Grok ++ 17-jähriger in Großbritannien wegen Brandanschlag auf Synagoge angeklagt ++ Kubanisches Außenministerium bestätigt Gespräche mit US-Delegation ++ Frankreich und Polen bauen Militärsatelliten ++ Gericht nennt Rundfunkbeitrag nicht verfassungswidrig.
Fake News
Militärs aus 30 Ländern planen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus.
FED – Trumps Kandidat Warsh will unabhängig vom Weißen Haus bleiben.
Nach iranischen Raketenangriffen auf die Türkei verspricht Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Ankara Hilfe. „Das Notwendige“ zu unternehmen, um die Türkei und ihre anderen Mitglieder zu verteidigen. Die Nato habe in den vergangenen Wochen vier Mal „erfolgreich iranische Raketen abgefangen. „Die Nato ist für solche Bedrohungen vorbereitet. Nach dem Eindringen iranischer Raketen in den türkischen Luftraum hatte das Verteidigungsbündnis die Nato-Luftwaffenbasis in Incirlik mit einem zusätzlichen dritten Patriot-Flugwehrsystem verstärkt.
Netzfund
Putin stoppt den Öl-Durchstrom von Kasachstan nach Deutschland über russisches Gebiet. Für die Region Berlin könnte das dramatische Folgen haben.
Der russische Staatschef Putin will die Durchleitung von kasachischem Erdöl für Deutschland über die Transportleitung „Druschba“ (Freundschaft) stoppen. Das hat unmittelbare Folgen für Autofahrer im Osten Deutschlands und in Berlin. Das kasachische Öl braucht PCK Raffinerie im brandenburgischen Schwedt. Von dort wird die Hauptstadtregion mit Sprit versorgt.
Nun bestätige der kasachische Energieminister Jerlan Aqkenscheno: „Im Mai haben wir über Atyrau–Samara in Richtung der Ölpipeline ‚Druschba‘ und weiter zum Werk in Schwedt keinen Transit.“
Luftabwehrsystem um Kiew. Avenger und Patriot kommen aus USA, NASAMS aus Norwegen, Iron Dom aus Israel, Buk-M2 und S-300 aus Russland/Soviet Union.