Donald Trump hat den Wahlsieg des linksgerichteten brasilianischen Staatschefs Luiz Inácio Lula da Silva angezweifelt.
Es sehe nach einer „manipulierten Wahl“ aus, sagte Trump am Montag nach der Niederlage seines Verbündeten, des rechtsgerichteten Politikers Flávio Bolsonaro. „Es wirkte so korrupt, so schrecklich“, fügte Trump hinzu.
Er habe bei der Wahl „keine Partei ergriffen“, sagte Trump weiter. Der US-Präsident hatte Flávio Bolsonaro Ende Mai im Weißen Haus empfangen. Zudem hatte Trump bereits dessen Vater Jair Bolsonaro unterstützt, der von 2019 bis Anfang 2023 Brasiliens Präsident war. Auf einer politischen Linie liegen Trump und die Bolsonaro-Familie etwa beim Kampf gegen die Drogenkriminalität oder gegen „politische Eliten“.
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Jordanische Luft-Vergeltungsangriffe in Syrien nach einem Angriff auf eine griechisch-orthodoxe Kirche ++ Bundesschülerkonferenz warnt vor Ausschreitungen bei geplanten Protesten am Samstag ++ Verbraucherstimmung sinkt weiter ++ Verfassungsschutz warnt vor Einfluss von Linksextremisten auf geplante Jugendproteste ++ KZ-Gedenkstättenleiter gegen Wiederaufbau des Kehlsteinhauses ++ Polen baut Wartungszentrum für Patriot-Raketen ++ Brasilien – Unterlegener Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro in die USA geflüchtet ++ „Kein Existenzrecht für Staaten gebe, sondern nur für Menschen“ – linke Abgeordnete Emde aus Berlin ++ Putin und Irans Präsident Peseschkian sprechen in Moskau über Lage in Golf-Region ++ Merz trifft in Tokio Ministerpräsidentin Takaichi ++ Steinmeier besucht Yuping-Nationalpark in China ++ Zahl neuer israelischer Siedlungen im Westjordanland stark gestiegen ++ Mindestens 60 Tote bei Angriffen auf Christen, Orthodoxe Kirche in Äthiopien ++ Wetter – Wechselhaft, im Osten und Südosten Regen, 10 bis 15 Grad.
Lula gewinnt Präsidenten-Stichwahl in Brasilien – Bolsonaro erkennt Ergebnis nicht an ++ Vapes zum Inhalieren inzwischen beliebter unter Jugendlichen als normale Zigaretten. DAK-Chef Storm begrüßte die jüngste Tabaksteuererhöhung ++
Serbien steht vor einem Machtwechsel – Vucic räumt Niederlage ein ++ Audi lässt Trump im Wahlkampf Bau eines US-Werks verkünden ++ Oppositionsführerin Machado soll zurück in Venezuela sein ++ Union und SPD diskutieren weiter über Stromsteuer ++ Sturm „Manja“ – Zehntausende in Großbritannien ohne Strom und Flugausfälle in Amsterdam ++ Obama greift Trump im Wahlkampf scharf an ++ Ukraine weist Vorwürfe von Musk zu Starlink-Verstößen zurück ++ Mehrere Tote bei ukrainischen Raketenangriffen ++ Strände in Emiraten wegen Ölverschmutzung geschlossen ++ Iranische Revolutionsgarden greifen Kurden an ++ Sieben Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen ++ Demonstrationen in Prag gegen geplante Abschaffung von Rundfunkgebühren ++ Slowakei will enger mit Russland zusammenarbeiten ++ Frontex soll zentrale „EU-Abschiebeagentur“ werden ++ Polizei in Lissabon löst Protestcamp gegen Wohnungsnot auf ++ Stromausfall in Freiburg ++ Festnahmen nach Gewalt in Frankreich.
Fake News
- Berichte über AfD-Leaks halten an.
- Neue Bundesbeauftragte, Schnurbein – „Antisemiten fürchten keine Konsequenzen mehr“.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schlägt den USA drei Optionen vor, um die Ukraine zum Stopp der Angriffe auf russische Ölraffinerien zu bewegen. In einem Interview nennt er einen gegenseitigen Energiewaffenstillstand, die Nutzung von Starlink zur Abwehr russischer ballistischer Raketen sowie zusätzliche Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme. Keine der drei Forderungen sei erfüllt worden, kritisiert Selenskyj. Stattdessen seien die Sanktionen gegen russischen Diesel gelockert und die Geschwindigkeit der Starlink-Terminals für ukrainische Streitkräfte gedrosselt worden. Die ukrainischen Angriffe auf russische Energieanlagen bezeichnet er als Reaktion auf russische Attacken auf die ukrainische Energieinfrastruktur.
Netzfund
„Der Sieg gehört der serbischen Jugend“
Bemerkenswert ist, dass auf der Studentenliste keine Studenten stehen. Die Liste besteht vor allem aus Lehrkräften der Universitäten, aus Ärzten und Künstlern.

Der Präsident rief zugleich zur nationalen Versöhnung und Einheit auf. Ab jetzt gebe es keinen wahltaktischen Rivalen mehr. Er wolle das Land für alle 215 Millionen Brasilianer regieren. Rund 159 Millionen Bürger waren zur Wahl aufgerufen. Unter Lulas Regierung sank zwar die Arbeitslosigkeit auf einen historischen Tiefstand, die Armut ging zurück und der Mindestlohn stieg. Zugleich sorgten aber gestiegene Lebenshaltungskosten für Unmut. Zudem belastete ein Skandal um mutmaßlichen Betrug bei der Rentenversicherung Lulas Regierung.
Beim ersten Wahlgang Anfang Oktober hatte keiner der beiden Kandidaten die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen können. Doch der rechte Herausforderer und Sohn des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro lag knapp vor Lula und hatte stärkere politische Unterstützung, weshalb er als Favorit in die Stichwahl ging. Noch nie gewann in Brasilien ein Kandidat die Stichwahl, nachdem er die erste Runde verloren hatte. Bis zu diesem Sonntag. Trotzdem könnten dem Land erneut nach einer Wahl turbulente Zeiten bevorstehen. Denn Flávio Bolsonaro erkennt wie schon sein Vater vor vier Jahren das offizielle Wahlergebnis nicht an.
Ukrainische Medien sehen sich erhöhtem Druck auf ihre Berichterstattung zu Korruption unter hochrangigen Beamten und zu Missbrauch im Militär gegenüber. Der „Kyiv Independet“ spricht von einer „Welle an Klagen, umstrittenen Gerichtsurteilen, Drohungen und Verleumdungskampagnen in den sozialen Medien“ unter anderem durch die ukrainischen Behörden. Und auch am ukrainischen Präsidenten üben sie Kritik. Wolodymyr Selenskyj und sein Büro würden Presseanfragen häufig ignorieren und nur unabhängigen ukrainischen Medien keine Interviews geben. Die letzte große Pressekonferenz fand demnach im Februar 2025 statt. Strafverfolgungsbehörden würden zudem auf direkte Drohungen gegen Journalisten nach Recherchen zu Missbrauchsfällen im ukrainischen Militär oft kaum reagieren, kritisiert „Kyiv Independent“ weiter.
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