Höhere Spritpreise – Angriffe auf saudische Pipeline

Nach Drohnenangriffen hat Saudi-Arabien die wichtige Ost-West-Pipeline vorübergehend geschlossen. Die Leitung führt aus dem ölreichen Osten des Landes an die Küste des Roten Meeres. Nach der iranischen Blockade der Straße von Hormus als Antwort auf den US-israelischen Angriff und der zunehmenden Bedrohung der Meerenge Bab al-Mandab durch die Huthi-Miliz im Jemen wird der Öltransport im Nahen Osten damit immer komplizierter. Bereits am Mittag sind die Spritpreise in Deutschland abermals stark angestiegen. Die Linke und Teile der SPD fordern ein Eingreifen der Bundesregierung.
Nachrichten
Merz hält an Koalition mit SPD fest ++ Wadephul bekräftigt Ambitionen auf Sitz im UNO-Menschenrechtsrat ++ Helgoland für zwei Tage ohne Strom und Internet ++ EU-Kommission will Arbeiten im Ausland durch Digitalisierung erleichtern ++ Spritpreise – Merz lehnt Übergewinnsteuer ab ++ Gesundheitsminister Linnemann dringt auf strengere Regeln für Medizin-Cannabis ++ Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats zur Meerenge Bab al-Mandab nach Huthis Offensive.
US-Staatsanleihen auf 19-Jahres-Hoch
Meloni will neues Wahlrecht in Italien ++ WTO warnt vor Milliardenverlusten durch Zölle und Embargos ++ Kulturstaatsminister Weimer bringt Privatisierung des ZDF ins Spiel ++ US-Richter stoppt Visa-Verkürzungen ++ 5-Prozent-Rendite für US-Staatsanleihen auf 19-Jahres-Hoch ++ Fünf größere Ölteppiche in der Straße von Hormus ++ Störungen im Bahnverkehr in Holland ++ Schiffsverkehr in Straße von Hormus und Meerenge Bab al-Mandab nimmt ab ++ Satellit soll Gesundheit von Pflanzen vom All aus messen.
Pflegeplatzkosten steigen
Pflegeplatzkosten – Ausgaben für Kommunen deutlich gestiegen ++ Briefwahl – Supreme Court lehnt Trumps Eilantrag ab. Trump will, dass die US-Post nur noch Briefwahlunterlagen an Personen zustellen darf ++ Trump-Regierung hebt Emissionsgrenzen für Kraftwerke wieder auf ++ Streit in der EU über Russland-Sanktionen. Frankreich und Slowakei blockieren ++ Digitaler Zugang zu Arztterminen wird problematisch für Ältere ++ Wetter – Am Mittwoch wechselhaft mit Schauern und Gewittern.
Russische Drohnenangriffe nahe der polnischen Grenze
Trump weist Sicherheitsbedenken zu Künstlicher Intelligenz zurück ++ Russische Drohnenangriffe nahe der polnischen Grenze ++ CSU-Chef Söder stützt Kurs des Kanzlers Merz ++ Chinas Staatschef Xi ruft BRICS-Staaten zu mehr Zusammenarbeit bei KI und im Handel auf ++ Merz berät mit EU-Staats-Chefs zu strategischem Vorgehen in der Arktis ++ Mindestens sechs Tote bei Fährunglück zwischen Java und Borneo – fast 130 Menschen vermisst ++ Nach Zugunglück in der Normandie – Ermittler sehen keine Hinweise auf Anschlag ++ Jemen-Krieg – Vorrücken der Huthi ++ Ölversorgung – Abschaltung der saudischen Ost-West-Pipeline schlecht für weltweiten Ölmarkt.
Angriffe auf saudische Ost-West-Pipeline
In Niedersachsen beginnt heute die Kommunalwahl ++ BRICS-Staaten rufen zu „maximaler Zurückhaltung“ in der Golfregion auf ++ Bundesnetzagentur hat aktuell keine Bedenken wegen Gasspeicherstand ++ Angriffe auf saudische Ost-West-Pipeline ++ Bundesjustizministerin Hubig, SPD und Frei, CDU bringen „Bundeszwang“ gegen mögliche Rechtsverstöße einer künftigen Landesregierung wieder ins Gespräch ++ Grünen-Politiker Schäfer für Senkung der Stromsteuer „für alle“ ++ Meloni – Strategie der Brandmauer funktioniert nicht ++ Selenskyj offenbar zu Treffen mit Putin bei G20-Gipfel bereit ++ 25 Jahre nach dem Terroranschlag des 11. September ++ Merz trennt sich von CDU-Vize-Generalsekretärin Stumpp ++ Nordkorea testet erneut ballistische Kurzstreckenraketen ++ KI-Boom in den USA mit versteckten Schulden finanziert ++ AfD-Fraktionschef Siegmund sorgt mit Aussage zu Rüstungsgütern für Empörung – scharfe Kritik auch vom BSW ++ Morddrohung gegen Charlotte Knobloch ++ Auftritt von russischer Journalistin Fedorova – Innenminister droht Sender mit Verfahren.
Fake News
- „Tausende“ protestieren für Prüfung eines Verbotsverfahrens gegen rechtsextrem eingestufte Parteien.
- Richterbund fordert erneut mehr Schutz der Staatsanwaltschaften vor politischer Einflussnahme.
- US-Militär stoppt nach eigenen Angaben 100 Schiffe bei Seeblockade gegen Iran.
- Trump fordert von Selenskyj Ende der Raffinerie-Angriffe.
- USA bestätigen erstmals Stationierung von Waffen im Weltall.
- Bundesregierung nimt KI-Warnungen sehr ernst.
- Keine Profite auf dem Rücken der Menschen.

Netzfund
Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer verteidigt die Ansiedlung von Rüstungsbetrieben im Freistaat. Zugleich äußert er sich im Gespräch mit der „Sächsischen Zeitung“ und „Leipziger Zeitung“ kritisch zu den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. „Es ist nicht unser Krieg. (….). Wir haben immer gesagt, wir dürfen nicht Kriegspartei werden. Ich würde sagen, wir sind es längst. Das ist ein Riesenfehler.“ Kretschmer zufolge macht das den Menschen Sorgen und Angst.
Der beste Schutz sei ein Abschreckungsszenario
Gleichzeitig werde so der realistische Blick darauf verstellt, dass es nötig sei, in die eigene Verteidigungsfähigkeit zu investieren. Der beste Schutz sei ein Abschreckungsszenario, das einen Angriff auf Europa und Deutschland von vornherein unterbinde. „Raketen, die auf uns fliegen“ müssten vernichtet werden. Für Kretschmer ist das der Grund, warum die Technik dafür hier produziert werden müsse.
Man verteufele nicht pauschal die Produktion von Rüstungsgütern, weil man bei der späteren Remigrations- und Abschiebeoffensive entsprechende Hilfsmittel brauche. Gegenüber der Zeitung „Welt am Sonntag“ erklärte Siegmund, dass damit nicht nur Waffen, sondern auch Ausrüstung, Fahrzeuge sowie Schutztechnik für Bundeswehr und Polizei gemeint sei.
In Frankreich hält der Streit über den Einfluss der russischen Journalistin Xenia Fedorova an
In Frankreich hält der Streit über den Einfluss der russischen Journalistin Xenia Fedorova an. Die Regierung in Paris drohte dem TV-Sender CNews mit einem strafrechtlichen Verfahren, falls dieser der Kreml-treuen Journalistin Sendezeit in einer Videozuschaltung einräume.
In einem Schreiben von Innenminister Nuñez an die Rundfunk-Aufsichtsbehörde hieß es, ein Auftritt von Fedorova würde bedeuten, ihre Ausweisung und ihre Vermögenssperre zu unterlaufen. Die Regierung wirft Fedorova vor, Propaganda für den Kreml zu verbreiten. Deshalb hatte das Innenministerium Ende Juli ihre Ausweisung angeordnet. Fedorova hatte Frankreich zum Zeitpunkt der Ausweisung bereits verlassen. Sie war Chefin von Russia Today in Frankreich, bevor sie in den Medienkonzern des extrem rechten Milliardärs Bolloré wechselte.
Der Sender CNews, der zum Konzern des rechtsaußen stehenden Geschäftsmanns Vincent Bolloré gehört, hatte Anfang September die baldige Rückkehr der russischen Journalistin per Videokonferenz in seinem Programm angekündigt. Kritiker befürchteten, dass Fedorova insbesondere die französische Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr beeinflussen könnte. Moskau wirft dagegen Paris eine „politische Verfolgung“ von Medienschaffenden vor.
Die ukrainische Eisenbahngesellschaft teilt am Abend mit, dass kurz vor dem heutigen Bahn-Angriff ein Zug mit Diplomaten in Jahodyn gehalten habe – was mutmaßlich das Ziel Russlands gewesen sein könnte. „Es ist durchaus denkbar“, urteilt die Bahngesellschaft. An Bord des Zuges waren demnach unter anderem Sicherheitsberater mehrerer EU-Mitglieder sowie ehemalige europäische Spitzenpolitiker wie der britische Ex-Premierminister Boris Johnson. Die Diplomaten hatten zuvor an einer Konferenz in Kiew teilgenommen. Johnson spricht von einem „willkürlichen und sinnlosen Angriff“. In einem anderen Zug, der zum Angriffszeitpunkt am Bahnhof stand, habe sich der frühere CIA-Chef David Petraeus aufgehalten.
Sport

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach trennt sich von Cheftrainer Eugen Polanski ++ Basketball-WM der Frauen – Deutschland spielt gegen Spanien um Bronze ++ Jelena Rybakina aus Kasachstan siegt bei den Tennis US-Open ++
Wetter

Unterhaltung
Lachecke






















