heute 10.2

Mehrheit sieht USA als Gefahr für den Weltfrieden

Die USA betreiben das mit Abstand größte Netz militärischer Stützpunkte weltweit. Während andere Länder selten über eigene Basen außerhalb ihrer Landesgrenzen verfügen, unterhält das US-Verteidigungsministerium – nach Schätzungen des Politikwissenschaftlers David Vine – rund 800 Militärstützpunkte in über 80 Ländern. Diese globale Präsenz ist historisch gewachsen und spiegelt die sicherheitspolitischen, wirtschaftlichen und strategischen Interessen der USA wider.

Die deutsche Meinung über die Vereinigten Staaten hat sich seit 2024 grundlegend verändert. Eine Befragung des Allensbach-Instituts im Auftrag des Centrums für Strategie und Höhere Führung liefert die Daten. Auf die Frage, von welchen Ländern in den kommenden Jahren wohl die größte Gefahr für den Weltfrieden ausgehe, nannten bei der Befragung im Januar mit 65 Prozent beinahe zwei Drittel der Befragten die Vereinigten Staaten von Amerika.

Vor einem Jahr waren es nur 46 Prozent, exact 19 Prozentpunkte weniger. 2024 sahen mit 24 Prozent nur knapp ein Viertel der Bevölkerung eine Bedrohung für den Frieden durch die Vereinigten Staaten. Donald Trump war im November 2024 zum zweiten Mal zum amerikanischen Präsidenten gewählt worden, seine Amtseinführung ging im Januar 2025 vonstatten.

Die größte Gefahr für den Weltfrieden geht nach Einschätzung der Menschen in Deutschland weiterhin von Russland aus.

Nachrichten

Kassenärzte für höhere Steuern auf Tabak, Alkohol und gezuckerte Getränke ++ Kinderschutzbund spricht sich gegen ein Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige aus ++ Machen Soziale Medien süchtig? Prozessauftakt gegen Meta und Google in den USA ++ In München formiert sich Widerstand gegen geplantes „Abschiebeterminal“ am Flughafen ++ Schulbefreiung für Urlaub einen Tag vor Ferienbeginn in Mecklenburg-Vorpommern ++ Starmer lehnt Rücktritt als Premier weiter ab ++ Forderungen nach deutschen Ermittlungen zum Fall Epstein nehmen zu ++ Importe von Bio-Produkten in Deutschland wachsen weiter.

Neue Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Neue Warnstreiks im öffentlichen Dienst vor dritter Verhandlungsrunde ++ Mitglieder der früheren „Letzte Generation“ müssen vor Gericht. Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung ++ EU-Parlament stimmt „Liste sicherer Herkunftsstaaten“ zu. Es handelt sich um die Staaten Kosovo, Bangladesch, Kolumbien, Ägypten, Indien, Marokko und Tunesien.

Korruptionsindex – Deutschland auf Platz zehn

Australiens Premier Albanese bestürzt nach Gewalt bei Protesten gegen Staatsbesuch von Israels Präsident Herzog ++ Mutmaßliche IS-Rückkehrerin in Düsseldorf angeklagt ++ Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt vor Sicherheitsproblem durch Überlastung ++ Korruptionsindex – Deutschland auf Platz zehn – Dänemark an der Spitze ++ Macron – „Europa in der aktuellen Phase auf sich allein gestellt“ ++ Whatsapp-Klage gegen europäische Datenschutz-Strafe von 225 Millionen Euro wird neu aufgerollt ++ Armenien und USA vereinbaren Atom-Kooperation ++ Bundestagspräsidentin Klöckner reist nach Israel ++Wetter – Am Mittwoch meist regnerisch, 1 bis 14 Grad

BSW zieht wegen Bundestagswahlergebnis vors Bundesverfassungsgericht

BSW zieht wegen Bundestagswahlergebnis vors Bundesverfassungsgericht ++ Von der Leyen plädiert für Bevorzugung europäischer Unternehmen ++ König Charles III. unterstützt Polizeiermittlungen zu Bruder Andrew ++ Schottischer Labour-Chef fordert Premierminister Starmer im Zusammenhang mit Epstein-Affäre zum Rücktritt auf ++ Libysche Küste – Dutzende Tote bei Mittelmeerüberfahrt ++ Schweden will Regeln für Erwerb der Staatsbürgerschaft deutlich verschärfen ++ Vatikan liefert Generatoren und Hilfsgüter in die Ukraine ++ EU-Kommission schränkt Vernichtung nicht verkaufter oder zurückgegebener Versandhandel-Kleidungsstücke ein ++ Neun französische Polizisten vor Gericht wegen Gewalt gegen Gelbwesten ++ Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg setzt Freigabe für Abschuss eines Wolfes im Nordschwarzwald wieder aus.

Schwere Ausschreitungen in Mailand gegen Olympia

Japans Ministerpräsidentin Takaichi erringt klaren Wahlsieg ++ Winterstürme und Tote nach Unwettern in Marokko, Spanien und Portugal ++ Verdächtiger nach Anschlag auf russischen Geheimdienst-General gefasst. Der mutmaßliche Schütze sei in Dubai gefasst und nach Russland ausgeliefert worden ++ Schwere Ausschreitungen in Mailand bei Protesten gegen die Olympischen Winterspiele ++ Epstein-Affäre – Grüne fordern Nachforschungen in Deutschland ++ AfD-Abgeordnete kommen zur Münchner Sicherheitskonferenz.

Fake News

  • Japanische Regierungschefin kündigt nach Wahlsieg „bedeutenden Politikwechsel“ an.
  • Nur fünf Prozent der Fälle häuslicher Gewalt werden angezeigt.
  • ARD-RechercheAusmaß sexuellen Missbrauchs in Katholischer Kirche größer als bisher bekannt.
  • CO²-Reduzierung um 90 Prozent. EU-Parlament beschließt Klimaziel bis 2040.
  • Macron, „Europa in der aktuellen Phase auf sich allein gestellt“.
  • Hunderte Angriffe auf Journalisten – etwa ein Drittel aus dem rechten Spektrum.
  • Afrika besonders vom Klimawandel betroffen.
  • Deutschland und die EU müssen aus Sicht der SPD ihre Beziehung zu den USA neu ordnen.

Netzfund

Es gibt keine Möglichkeit, diese Raffinerie- und Logistikkapazitäten zu ersetzen

Das Management der wichtigen Ölraffinerie PCK Schwedt hat wegen der US-Sanktionen gegen den russischen Mutterkonzern Rosneft vor drohenden Engpässen bei der Kraftstoffversorgung in Berlin gewarnt. In einem Brief vom Januar, in den die Nachrichtenagentur Reuters jetzt Einsicht hatte, appelliert die Geschäftsführung „dringend“ an Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche, eine Lösung im Streit mit den USA über die Zukunft des Unternehmens zu finden. Die Raffinerie in Schwedt versorgt rechnerisch neun von zehn Autos in Berlin, den Hauptstadtflughafen sowie Tankstellen in ganz Ostdeutschland.

Epstein-Akten – US-Regierung veröffentlicht die relevanten Informationen nicht

Die ehemalige Trump-Vertraute Marjorie Taylor Greene hat den Umgang des US-Präsidenten mit der Herausgabe der Epstein-Dokumente scharf kritisiert. „Die Leute müssen dem vertrauen, was sie sehen. Die Wahrheit ist: Die Trump-Regierung veröffentlicht die relevanten Informationen nicht“, sagte Greene in einem Videointerview. „Wegen dieser Sache hat mich der US-Präsident angeschrien. Wegen dieser Sache nannte er mich eine Verräterin. Ich stehe mit den Frauen, die als Teenager vergewaltigt wurden. Ich unterstütze diese Vertuschung nicht, ich unterstütze diese Regierung nicht.“

Greene weiter: „Justizministerin Pam Bondi arbeitet direkt für Donald Trump. Sie ist keine unabhängige Justizministerin, die tun kann, was sie für richtig hält. Das gilt auch für das FBI. Alle regen sich über Pam Bondi auf, aber der Mann an der Spitze ist Donald Trump – und er war von Anfang an derjenige, der die Veröffentlichung verhindern wollte.“

Schweden will Regeln für Erwerb der Staatsbürgerschaft deutlich verschärfen

Die Mitte-Rechts-Regierung von Ministerpräsident Kristersson kündigte an, dass Antragsteller nicht mehr nach fünf, sondern erst nach acht Jahren Aufenthalt in Schweden auch die Staatsbürgerschaft erhalten können. Über das neue Gesetz muss noch im Parlament abgestimmt werden. Es soll am 6. Juni in Kraft treten, am schwedischen Nationalfeiertag. 

Sport

Bundesliga, 21. Spieltag ++ Hier anklicken für mehr Details

Skispringer, Philipp Raimund gewinnt bei den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina Goldmedallie ++

Wetter

Im Nordosten teils Schnee, Glatteisgefahr, Unwetter nicht ausgeschlossen, im Südschwarzwald Dauerregen. Tagsüber im Süden windig bis stürmisch, in Hochlagen teils schwerer Sturm ++ Hier anklicken für mehr Infos ++
3-Tage-Prognose. Im Südwesten mild und feucht im Osten kalt und sonnig.

Unterhaltung

Radio Bayern, BR1

Lachecke

Solange du nicht wieder der alte reformfreudige Merz bist.. von heiko sakurai.

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