
Seit der Tempelzerstörung durch Römer 66 n. Chr. ist der dem ehemaligen Allerheiligsten nächste Abschnitt der Westmauer des Tempelbezirks zum wichtigsten heiligen Platz des Judentums geworden. Hier an der „Klagemauer“ beten täglich tausende Juden aus aller Welt.

Am Fuße der heiligen Westmauer in der Altstadt von Jerusalem schien der Präsident Argentiniens, Javier Milei, in einer spirituellen Trance zu sein.
Milei will zum Judentum konvertieren
Mit Kopf und Händen gegen den alten Stein gedrückt, betete er mit dem orthodoxen Rabbiner, der ihn vor drei Jahren in das Judentum eingeführt hatte. Obwohl Milei als römisch-katholisch geboren und aufgewachsen ist, zeigt er zunehmend öffentliches Interesse am Judentum und hat sogar Absichten geäußert, zum Judentum zu konvertieren.
Tiefen spirituellen Werten
Als er sich von der Mauer zurückzog, brach Milei in Tränen aus. Er umarmte Rabbi Shimon Axel Wahnish fest und weinte auf seine Schulter.
„In diesem Moment fühlte ich mich stolz, dass wir einen so entschlossenen Führer mit so tiefen spirituellen Werten haben“, sagte Wahnish kürzlich der Associated Press in einem Interview und erinnerte sich an ihre Staatsreise nach Israel im Februar.
Seine Haltung könnte kaum stärker im Kontrast zu den meisten Ländern Lateinamerikas stehen – dort haben Bolivien und Kolumbien die Beziehungen zu Israel abgebrochen und mindestens fünf regionale Länder, zuletzt Brasilien, ihre Botschafter aus Tel Aviv abgezogen.
Nachrichten
Russland feuert erneut Raketen auf Charkiw ab ++ Krankenkassen-Zusatzbeiträge steigen im Schnitt auf 3,13 Prozent ++ Schweiz – Brandkatastrophe durch Tischfeuerwerk ausgelöst, 80 Verletzte noch in Lebensgefahr ++ CSU fordert mehr Abschiebungen – Kritik aus SPD und CDU.
Trump droht Iran wegen Gewalt gegen Demonstranten ++ Neuer Höchststand bei Hinrichtungen in Saudi-Arabien ++ Silvesternacht – 400 Festnahmen in Berlin
Iran warnt USA vor Eingreifen und droht mit Angriff auf Militärbasen ++ Brandanschläge auf Kältebusse in Berlin ++ Neues Gesetz in Indonesien stellt außerehelichen Sex unter Strafe ++ UNO-Menschenrechtskommissar warnt Israel vor Einführung der Todesstrafe für rassistische Morde ++ Israel greift erneut mehrere Ziele im Süden des Libanons an ++ Selenskyj ernennt Militärgeheimdienstchef Budanow zu neuem Stabschef ++ Böllerverbot – Vier Millionen Mal unterzeichnet ++ Dänischer Energiekonzern plant Klage gegen Trump-Baustopp von Windrädern an US-Ostküste ++ Norwegen erreicht fast 100-Prozent-Ziel bei E-Neuzulassungen .
Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro ins Gefängnis zurückverlegt ++ DIHK-Chef Adrian – Grüne Energiepolitik – „Deindustrialisierung mit absurden Folgen ++ Geburtenrückgang in China ++ Trump weist Sorgen um seine Gesundheit zurück ++ Über 80 politische Häftlinge unter Auflagen in Venezuela freigelassen ++ 14 Tote und rund 100 Verletzte nach Zugunglück in Mexiko ++ Wetter – In der Nacht wechselnd bewölkt und weitere Schneeschauer, Temperaturen von -10 im Süden bis 0 Grad.
Fake News
Trump – „Ich bin nicht begeistert von Putin, er bringt zu viele Menschen um“.
Netzfund
Das kann böse enden.
Trump versucht, den Angriff auf Venezuela als mehr oder weniger normale Festnahme darzustellen. Aber gleichzeitig macht er kein Geheimnis daraus, dass es ihm um Regime Change geht. Und um Öl. Das gab es zwar schon. Aber dieses Mal ist es noch schlimmer.
Der Vorhang zu und alle Fragen offen. Wie wollen die USA Venezuela führen, wo sie aktuell, nach der Entführung des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro, keinen Soldaten im Land haben? Wie passt die Besetzung eines fremden Landes zu einem US-Präsidenten, der stets damit Wahlkampf gemacht hatte, dass die USA sich aus fremden Ländern heraushalten sollen? Und was war das jetzt überhaupt?
Donald Trump und sein Außenminister Marco Rubio stellten die Aktion bei der Pressekonferenz in Trumps Golfclub Mar-a-Lago als militärisch unterstützte Festnahme dar; Rubio sagte wörtlich, es sei „im Wesentlichen eine Operation der Strafverfolgungsbehörden“ gewesen.
Dem Iran wird vorgeworfen, mit Gewalt gegen Demonstranten vorzugehen. Medien berichten von mindestens sechs Todesopfern. US-Präsident Trump warnte das Regime in Teheran davor, auf friedliche Demonstranten zu schießen. In einem solchen Fall würden die USA eingreifen, schrieb er in seinem Online-Portal Truth Social.
Die iranische Führung verbat sich eine Einmischung Washingtons. Andernfalls wären die Stützpunkte der US-Armee in der Region für den Iran ein legitimes Ziel, sagte Parlamentssprecher Ghalibaf. Der Vorsitzende des iranischen Sicherheitsrats, Larijani, erklärte, jeder Versuch der Intervention werde mit einem Gegenschlag beantwortet.
Zwischen der Ukraine und Tschechiens neuer Regierung ist ein offener Streit über Rüstungshilfe und Korruption ausgebrochen. Kiews Botschafter in Prag protestierte nun gegen Aussagen des rechtsgerichteten Parlamentspräsidenten Tomio Okamura. Dieser hatte in seiner Neujahrsansprache gefordert, keine weiteren Waffen an die Ukraine zu liefern, um einen „sinnlosen Krieg“ fortzuführen. Die ukrainische Regierung von Präsident Wolodymyr Selenskyj beschimpfte er laut Medienberichten als korrupte „Diebe“.
Sport
Nationalspieler Niclas Füllkrug wechselt auf Leihbasis vom englischen Klub West Ham United zur AC Mailand, kaum gespielt ++ Vierschanzentournee – Domen Prevc gewinnt Neujahrsspringen ++
Wetter

Grad im Süden. Frischer bis starker Südwest- bis Westwind ++ Hier anklicken für mehr Infos ++
Unterhaltung
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